Kommunales

12.12.= Grün geht auf die Weide

 

Seit 1984 starten Unnas Grüne ins Neue Jahr beim Naturveredeln am Tag der Weide, dem ersten Samstag nach Neujahr. Corona zwingt die Veranstaltenden die Aktion auf mehrere Tage und viele kleine Baustellen zu verteilen. Am 12,.12.  ab 9.00 Uhr dürfen wir jetzt rund um die Öko-Zelle dem Brombeerwuchern Schranken setzen, die Weidenzäune entmorschen und Totholzhaufen als Insektenhotels aufschichten. Bitte bis zum 10.12. sich bei hermann.strahl@gmx.de anmelden, damit für uns genug Arbeit reserviert wird! Die Fahrradgruppe startet um 8:40 Uhr ab Rathaus-Umweltladen. Gegen 13:00 Uhr geht es zurück ins Warme. Bitte neben Arbeitsklamotten Fahrradtaschen mitbringen: Es falLen immer wieder Weidenkätzchen für heimische Vasen Ab!

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Grüne schreiben Geschichte und benennen erstmals Ortsvorsteherinnen

Die Grünen Unna feiern einen historischen Erfolg: Erstmals in der Geschichte ihres fast 40-jährigen Bestehens im Rat ist es den Grünen möglich für 2 Unnaer Stadtteile Ortsvorsteher:innen zu benennen.
Und das hat die jetzt konstituierte Fraktion nun auch getan: Nach zuvor einstimmiger Empfehlung der Parteimitglieder auf einer Mitgliederversammlung hat sich die Fraktion gleichermaßen einstimmig auf folgenden Vorschlag geeinigt:

Ines Nieders-Mollik für den Stadtteil Unna-Mitte

Claudia Wendel & Susanne Tommes für den Stadtteil Muehlhausen-Uelzen

Die Grünen Unna setzen um, was sie anderswo fordern: Starke Frauen in starke Positionen, im Doppeldorf sogar mit einer Doppelspitze!

Ines Nieders-Mollik als Architektin seit sechs Jahren im Ausschuss für Stadtplanung, Bauen & Verkehr und beruflich als Betreiberin des Cafe-im-ZIB schon ewig in der Unnaer Mitte verwurzelt, kümmert sich seit jeher auch um die Wohnquartiere wie das Klosterviertel und begleitete in der Vergangenheit zahlreiche Baumaßnahmen.

Claudia Wendel, beruflich als Diplomingenieurin im technischen Umweltschutz unterwegs, hat sich bewusst für Mühlhausen als Lebenszentrum entschieden. Die ökologische Vielfalt und eine intakte, lebendige Dorfgemeinschaft motivieren Claudia Wendel nun, die Belange des Doppeldorfs auch in die Gremien der Stadt zu transportieren.

Unterstützt wird sie dabei von Susanne Tommes. Die Redakteurin hat Politikwissenschaften und Geschichte studiert und lebt seit 15 Jahren mit ihrer Familie in Uelzen. Wie Claudia Wendel packt sie jedes Jahr kräftig beim „Tag der Weide“ mit an und freut sich auf die neuen Aufgaben.

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Grüne gehen mit Doppelspitze in den neuen Rat

In einer Klausurtagung hat sich die grüne Fraktion im Rat der Kreisstadt Unna auf eine neue Form der Zusammenarbeit geeinigt: Claudia Keuchel und Karl Dittrich werden die Interessen der Fraktion im neuen Rat zukünftig als Doppelspitze vertreten.
Ergänzt wird das Duo durch zwei weitere Mitglieder im Fraktionsvorstand: Mit Ronja Kossack und Simone Hackenberg wird die neue Fraktion mit Sachverstand und generationsübergreifend angeführt. Wegen der vielen zusätzlichen Ratsmandate im Vergleich zu 2014 sollen die Entscheidungen und anstehenden Arbeiten auf vier Köpfe verteilt werden.

Durch die Fraktionsgeschäftsordnung will die Grüne Fraktion diesen mutigen Schritt zu mehr Verantwortungsteilung schriftlich verankern und bei der jetzt anstehenden Konstituierung der Fraktion beschließen. In Zukunft wird sich die Fraktion auch dafür einsetzen, dass die Gemeindeordnung modifiziert wird und flexiblere Lösungen geschaffen werden, um Doppelspitzen und weitere Formen zu ermöglichen.

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Herzliche Glückwünsche an Dirk Wigant

Die Grünen beglückwünschen Herrn Wigant zur gewonnen Stichwahl am gestrigen Abend! Auch Frau Schuon, sowie den anderen Kandidat*innen und Parteien möchten wir für die spannenden letzten Wahlkampfmonate danken. Jetzt blicken wir nach vorne und möchten mit allen demokratischen Kräften in Unna gemeinsam an der Zukunft dieser Stadt arbeiten. Die Wähler*innen haben deutlich gezeigt, dass diese Zukunft vor allem grüner als bisher sein soll – Auf geht’s!

 

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Kommunalwahl 2020

Die Grünen in Unna bedanken sich für ein wunderbares Stadtrat-Wahlergebnis. Wir haben 13 Ratsmandate erhalten. Leider hat es für Claudia Keuchel ganz knapp nicht für die BürgermeisterInnen-Stichwahl gereicht. Unser Dank geht an Claudia und alle anderen KandidatInnen. Jetzt beginnt die Arbeit. Wir nehmen den Auftrag gerne an.

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Grüner Einspruch verschafft Zeit für Bürger*innenversammlung in Massen

Wegen eines Formfehlers bei der Beschlussfassung in der Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Bauen und Verkehrs (ABSV) in der vorigen Woche haben die grünen Ratsvertreter in dem Gremium gemeinsam mit dem Vertreter der Freien Liste Unna (FLU) formal Einspruch eingelegt. Der Einspruch hat aufschiebende Wirkung. Das bedeutet, dass der im ASBV beschlossene Beginn des Bauleitplanverfahrens erst einmal nicht durch die Verwaltung umgesetzt werden kann. Der Rat der Kreisstadt Unna muss zwingend über den Einspruch entscheiden und kann dies wegen der Sommerferien erst in seiner nächsten Sitzung im Herbst tun. „Das gibt den Bürger*innen nun auf demokratischem Wege die Möglichkeit, bei der Kommunalwahl am 13. September über die zukünftige Entwicklung in ihrem Stadtteil abzustimmen.“, ist Claudia Keuchel – Bürgermeisterkandidatin für die Grünen – froh, dass bei dieser wichtigen Weichenstellung nicht über die Köpfe der Menschen hinweg entschieden wird. „Außerdem ist jetzt noch Zeit genug, vor dem Aufstellungsbeschluss die vorgeschriebene Bürgerversammlung durchzuführen.“

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Wann kommt die Verkehrswende? Grüne erkennen weiterhin kein Einsehen bei unsinnigen Verkehrskonzepten

Von allen Parteien im demokratischen Spektrum hört man derzeit Beiträge zum Thema Verkehrswende. Es soll jetzt endlich losgehen, Fahrradwege hier, ein bisschen grün dort, die Zukunft wird rosig! Die Realität sieht bisweilen anders aus. Die vor allem aus ökologischen Gründen umstrittene Weiterplanung der OW3A / Westtangente von Dortmund über Kamen auf das Unnaer Stadtgebiet findet nach zugesicherter Planungsfinanzierung durch das Land weiterhin Anklang in den Ohren der Entscheidungsträger*innen. Die Verkehrswende lässt also immer noch auf sich warten und die freudige Zustimmung zum Projekt verdeutlicht, wie ernst man es mit Themen wie ökologischer Nachhaltigkeit auch zukünftig meint.

Dabei ist seit langem klar, dass Umgehungsstraßen vor allem eins bringen: Mehr Verkehr. Die Benutzung des Autos wird hier mit dem Geld der Steuerzahler*innen teuer attraktiviert, während Schienen wegen hohem Investitionsstau zurückgebaut werden. Busfahrten zu später Stunde werden nicht realisiert, weil der Bedarf fehlt und die Benutzung zu teuer ist. Wer in diesen Zeiten und entgegen allen wissenschaftlichen und ökologischen Ratschlägen noch eine Umgehungsstraße parallel zu einer 6 spurigen Autobahn durch ein Naturschutzgebiet fordert, verspielt die Glaubwürdigkeit beim Thema Verkehrswende.

Mit dem Bau der Straße werden dann auch noch Folgekosten für den Erhalt der Straße fällig die sonst in Fahrradwege & andere ökologischere Verkehrsinfrastruktur fließen könnte.

Claudia Keuchel, Bürgermeisterkandidat*in für die Grünen Unna, empfiehlt daher:„Wählt das Original! Die betroffenen Bürger*innen fordern zu Recht eine Verkehrsentlastung, diese kann aber nicht in einer Zerstörung der natürlichen Erholungsgebiete rundum liegen. Wir brauchen die Verkehrswende jetzt zum Wohle aller“.

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Flughafen Dortmund – Die Grünen Unna fordern keine Verlängerung der Landebahn!

Die Pläne des Dortmunder Flughafens zur Verlängerung der Landebahn um 300 Meter stoßen auch bei den Grünen im Rat der Kreisstadt Unna wie auch bei den Dortmunder Grünen auf energischen Widerspruch. Der Flughafen hat Ende Mai einen Antrag bei der zuständigen Bezirksregierung Münster gestellt, die Landeschwelle um 300 Meter in Richtung Unna zu verlegen, um damit die Landebahn zu verlängern.
Durch die Corona-Krise ist nicht nur der Flugverkehr in Dortmund eingebrochen. Insgesamt fehlen den deutschen Flughäfen laut Flughafenverband AVD pro Monat 500 Millionen Euro an Einnahmen. Der Flughafen Dortmund wird für dieses Jahr voraussichtlich mindestens rund 20 Mio. Euro zusätzlich von den Dortmunder Stadtwerken benötigen. Corona ist das eine, der fortschreitende Klimawandel ist das andere. Beides zeigt, dass es so nicht weitergeht, sondern eine grundsätzliche Diskussion um die Entwicklung des Flugverkehrs geführt werden muss. Mit dem Antrag auf eine Verlängerung der Landebahn tut der Flughafen jedoch so, als wenn es beides nicht geben würde.

„Noch mehr Lärm und Luftbelastung für Unna, noch tiefer fliegende größere Maschinen über den Häusern und Gärten – mit welchem Recht glauben SPD und CDU in Dortmund, dass Menschen in Unna das ertragen müssen? Eine Zumutung- es reicht!“, kommentiert die Bürgermeisterkandidatin der GRÜNEN, Claudia Keuchel, die Sachlage.

Hintergrund für die Verlegung der Schwelle, die eigentlich aus Gründen des Lärmschutzes vorhanden ist, ist der Wunsch von WizzAir als größtem Nutzer des Flughafens zukünftig den neue Airbus 321neo einsetzen.

„Nicht nur durch Corona ist der Flughafen gefährdet. Er wäre nicht überlebensfähig, wenn nicht die Dortmunder Stadtwerke in den letzten Jahrzehnten fast 300 Millionen Euro in den Flughafen gesteckt hätten, um dessen Verluste auszugleichen. Nun kommen durch Corona die verlorenen Einnahmen obendrauf. Das zeigt, wie zerbrechlich das Modell des Dortmunder Flughafens ist. Die Verlängerung führt dazu, dass die Anwohner*innen in Richtung Unna Massen und Königsborn sowie die Anwohner*innen im Osten Unnas mit einer noch größeren Lärmbelastungen zu rechnen haben. Das ist absolut nicht tragbar und wir werden uns vehement dagegen wehren!“, so die Fraktionsvorsitzende Charlotte Kunert .

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Grüne fordern Konjunkturprogramm mit ökologischer Lenkungswirkung für Unnas Zukunftssicherung

Einfach nur Bauen ohne weiteren Plan, wie von der CDU gefordert kann nicht alles sein!

„In der Krise liegt nun auch die Chance eine echte klimagerechte Wende einzuläuten. Konjunkturprogramme müssen in Unna mit ökologischer Lenkungswirkung eingesetzt werden“- richtet Bürgermeisterkandidatin Claudia Keuchel ihren Blick in die Zukunft. „Wenn wir wirtschaftlich lebensfreundlich auf Dauer bestehen wollen, können wir nicht an alten Mustern der Stadtentwicklung kleben bleiben, sondern müssen nachhaltig planen.“

Das bloße Hochziehen von Bauten führt nicht automatisch zu einem gesunden Konjunkturprogramm für die Stadt Unna, sondern vor allem zu dicker Luft und weniger Platz. Auch das Erhalten von wertvollen Grünflächen kann genauso Teil eines Konjunkturprogramms sein, wie auch die Ansiedlung von mittelständischen Unternehmen, die mit grünen Ideen schwarze Zahlen schreiben.

Um zukünftige Krisen besser überstehen zu können, bedarf es einer viel nachhaltigeren Entwicklungsplanung als bislang. Anstatt den Blick von Projekt zu Projekt zu richten, wünschen sich die Grünen, dass auf einen Gesamtplan hingearbeitet wird. Mit integrierten Stadtentwicklungskonzepten – insbesondere für Massen, Königsborn, Innenstadt und auch für die Dörfern gilt es, eine gesamtstädtische Perspektive für ein Unna 2030+ einzunehmen.

Die Krise nach der Krise zu verhindern ist vor allem eine Sache der Nachhaltigkeit und kann verhindert werden, indem wir nicht einfach nur Bauen, versiegeln und betonieren, sondern intensiver als bisher die klimatischen und sozialen Folgen unserer Beschlüsse prüfen. Der Rat der Kreisstadt Unna hat sich zu Klimaschutzzielen verpflichtet – nehmen wir sie endlich ernst!

Zu den bisher gefassten Beschlüssen für bereits geplante Bauvorhaben stehen die Grünen als Zeichen von Verlässlichkeit in der Krise.

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