Kommunales

Gemeinsame Erklärung

Mit großem Bedauern müssen „Die Grünen Unna“ zur Kenntnis nehmen, dass Charlotte Kunert (Fraktionsvorsitzende) und Sacit Soyubey (Ratsmitglied) sowohl von ihren Mandaten in Unnas Rat, als auch von ihrer Kandidatur bei der anstehenden Kommunalwahl zurücktreten. Beide haben über viele Jahre und in unterschiedlichen Rollen Unnas Grüne mitgeprägt und sich über die Ratsarbeit hinaus vielseitig für Unnas Gemeinwesen eingesetzt.

Gerne hätten wir den eingeleiteten Prozess zur Bewältigung der kommenden politischen Herausforderungen nach einer erfolgreichen Kommunalwahl weiter gemeinsam gestaltet. Es sind jedoch unterschiedliche Auffassungen über den Umgang damit entstanden, die in der täglichen Arbeit miteinander nicht mehr in Einklang zu bringen waren. Sie haben sich für Charlotte Kunert und Sacit Soyubey als aktuell nicht vereinbar herausgestellt. Die nun notwendige Übergabe der frei werdenden Aufgabenbereiche wird rechtzeitig zur anstehenden Kommunalwahl geschehen.

Gemeinsam bleibt der Wille, konstruktiv einen Übergang zu ermöglichen und den politischen Zielen für eine gute grüne Politik für Unna nicht im Wege zu stehen.

Charlotte Kunert und Sacit Soyubey haben einen maßgeblichen Anteil an der Entwicklung der grünen Politik in Unna. Dafür dankt Ihnen die Partei mit Anerkennung und Respekt.

 

gez. Claudia Keuchel für den OV Unna                                     gez. Charlotte Kunert

gez. Karl Dittrich für die Fraktion                                             gez. Sacit Soyubey

 

Nach dem Rücktritt aus Unnas Rat von Charlotte Kunert und Sacit Soyubey rücken gemäß Listenaufstellung 2014 Gudrun Bürhaus und Manfred Hartmann nach.

Die Besetzung der freigewordenen Plätze auf der Liste für die kommende Kommunalwahl 2020 werden neu in einer Mitgliederversammlung gewählt.

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Grüner Einspruch verschafft Zeit für Bürger*innenversammlung in Massen

Wegen eines Formfehlers bei der Beschlussfassung in der Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Bauen und Verkehrs (ABSV) in der vorigen Woche haben die grünen Ratsvertreter in dem Gremium gemeinsam mit dem Vertreter der Freien Liste Unna (FLU) formal Einspruch eingelegt. Der Einspruch hat aufschiebende Wirkung. Das bedeutet, dass der im ASBV beschlossene Beginn des Bauleitplanverfahrens erst einmal nicht durch die Verwaltung umgesetzt werden kann. Der Rat der Kreisstadt Unna muss zwingend über den Einspruch entscheiden und kann dies wegen der Sommerferien erst in seiner nächsten Sitzung im Herbst tun. „Das gibt den Bürger*innen nun auf demokratischem Wege die Möglichkeit, bei der Kommunalwahl am 13. September über die zukünftige Entwicklung in ihrem Stadtteil abzustimmen.“, ist Claudia Keuchel – Bürgermeisterkandidatin für die Grünen – froh, dass bei dieser wichtigen Weichenstellung nicht über die Köpfe der Menschen hinweg entschieden wird. „Außerdem ist jetzt noch Zeit genug, vor dem Aufstellungsbeschluss die vorgeschriebene Bürgerversammlung durchzuführen.“

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Wann kommt die Verkehrswende? Grüne erkennen weiterhin kein Einsehen bei unsinnigen Verkehrskonzepten

Von allen Parteien im demokratischen Spektrum hört man derzeit Beiträge zum Thema Verkehrswende. Es soll jetzt endlich losgehen, Fahrradwege hier, ein bisschen grün dort, die Zukunft wird rosig! Die Realität sieht bisweilen anders aus. Die vor allem aus ökologischen Gründen umstrittene Weiterplanung der OW3A / Westtangente von Dortmund über Kamen auf das Unnaer Stadtgebiet findet nach zugesicherter Planungsfinanzierung durch das Land weiterhin Anklang in den Ohren der Entscheidungsträger*innen. Die Verkehrswende lässt also immer noch auf sich warten und die freudige Zustimmung zum Projekt verdeutlicht, wie ernst man es mit Themen wie ökologischer Nachhaltigkeit auch zukünftig meint.

Dabei ist seit langem klar, dass Umgehungsstraßen vor allem eins bringen: Mehr Verkehr. Die Benutzung des Autos wird hier mit dem Geld der Steuerzahler*innen teuer attraktiviert, während Schienen wegen hohem Investitionsstau zurückgebaut werden. Busfahrten zu später Stunde werden nicht realisiert, weil der Bedarf fehlt und die Benutzung zu teuer ist. Wer in diesen Zeiten und entgegen allen wissenschaftlichen und ökologischen Ratschlägen noch eine Umgehungsstraße parallel zu einer 6 spurigen Autobahn durch ein Naturschutzgebiet fordert, verspielt die Glaubwürdigkeit beim Thema Verkehrswende.

Mit dem Bau der Straße werden dann auch noch Folgekosten für den Erhalt der Straße fällig die sonst in Fahrradwege & andere ökologischere Verkehrsinfrastruktur fließen könnte.

Claudia Keuchel, Bürgermeisterkandidat*in für die Grünen Unna, empfiehlt daher:„Wählt das Original! Die betroffenen Bürger*innen fordern zu Recht eine Verkehrsentlastung, diese kann aber nicht in einer Zerstörung der natürlichen Erholungsgebiete rundum liegen. Wir brauchen die Verkehrswende jetzt zum Wohle aller“.

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Flughafen Dortmund – Die Grünen Unna fordern keine Verlängerung der Landebahn!

Die Pläne des Dortmunder Flughafens zur Verlängerung der Landebahn um 300 Meter stoßen auch bei den Grünen im Rat der Kreisstadt Unna wie auch bei den Dortmunder Grünen auf energischen Widerspruch. Der Flughafen hat Ende Mai einen Antrag bei der zuständigen Bezirksregierung Münster gestellt, die Landeschwelle um 300 Meter in Richtung Unna zu verlegen, um damit die Landebahn zu verlängern.
Durch die Corona-Krise ist nicht nur der Flugverkehr in Dortmund eingebrochen. Insgesamt fehlen den deutschen Flughäfen laut Flughafenverband AVD pro Monat 500 Millionen Euro an Einnahmen. Der Flughafen Dortmund wird für dieses Jahr voraussichtlich mindestens rund 20 Mio. Euro zusätzlich von den Dortmunder Stadtwerken benötigen. Corona ist das eine, der fortschreitende Klimawandel ist das andere. Beides zeigt, dass es so nicht weitergeht, sondern eine grundsätzliche Diskussion um die Entwicklung des Flugverkehrs geführt werden muss. Mit dem Antrag auf eine Verlängerung der Landebahn tut der Flughafen jedoch so, als wenn es beides nicht geben würde.

„Noch mehr Lärm und Luftbelastung für Unna, noch tiefer fliegende größere Maschinen über den Häusern und Gärten – mit welchem Recht glauben SPD und CDU in Dortmund, dass Menschen in Unna das ertragen müssen? Eine Zumutung- es reicht!“, kommentiert die Bürgermeisterkandidatin der GRÜNEN, Claudia Keuchel, die Sachlage.

Hintergrund für die Verlegung der Schwelle, die eigentlich aus Gründen des Lärmschutzes vorhanden ist, ist der Wunsch von WizzAir als größtem Nutzer des Flughafens zukünftig den neue Airbus 321neo einsetzen.

„Nicht nur durch Corona ist der Flughafen gefährdet. Er wäre nicht überlebensfähig, wenn nicht die Dortmunder Stadtwerke in den letzten Jahrzehnten fast 300 Millionen Euro in den Flughafen gesteckt hätten, um dessen Verluste auszugleichen. Nun kommen durch Corona die verlorenen Einnahmen obendrauf. Das zeigt, wie zerbrechlich das Modell des Dortmunder Flughafens ist. Die Verlängerung führt dazu, dass die Anwohner*innen in Richtung Unna Massen und Königsborn sowie die Anwohner*innen im Osten Unnas mit einer noch größeren Lärmbelastungen zu rechnen haben. Das ist absolut nicht tragbar und wir werden uns vehement dagegen wehren!“, so die Fraktionsvorsitzende Charlotte Kunert .

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Grüne fordern Konjunkturprogramm mit ökologischer Lenkungswirkung für Unnas Zukunftssicherung

Einfach nur Bauen ohne weiteren Plan, wie von der CDU gefordert kann nicht alles sein!

„In der Krise liegt nun auch die Chance eine echte klimagerechte Wende einzuläuten. Konjunkturprogramme müssen in Unna mit ökologischer Lenkungswirkung eingesetzt werden“- richtet Bürgermeisterkandidatin Claudia Keuchel ihren Blick in die Zukunft. „Wenn wir wirtschaftlich lebensfreundlich auf Dauer bestehen wollen, können wir nicht an alten Mustern der Stadtentwicklung kleben bleiben, sondern müssen nachhaltig planen.“

Das bloße Hochziehen von Bauten führt nicht automatisch zu einem gesunden Konjunkturprogramm für die Stadt Unna, sondern vor allem zu dicker Luft und weniger Platz. Auch das Erhalten von wertvollen Grünflächen kann genauso Teil eines Konjunkturprogramms sein, wie auch die Ansiedlung von mittelständischen Unternehmen, die mit grünen Ideen schwarze Zahlen schreiben.

Um zukünftige Krisen besser überstehen zu können, bedarf es einer viel nachhaltigeren Entwicklungsplanung als bislang. Anstatt den Blick von Projekt zu Projekt zu richten, wünschen sich die Grünen, dass auf einen Gesamtplan hingearbeitet wird. Mit integrierten Stadtentwicklungskonzepten – insbesondere für Massen, Königsborn, Innenstadt und auch für die Dörfern gilt es, eine gesamtstädtische Perspektive für ein Unna 2030+ einzunehmen.

Die Krise nach der Krise zu verhindern ist vor allem eine Sache der Nachhaltigkeit und kann verhindert werden, indem wir nicht einfach nur Bauen, versiegeln und betonieren, sondern intensiver als bisher die klimatischen und sozialen Folgen unserer Beschlüsse prüfen. Der Rat der Kreisstadt Unna hat sich zu Klimaschutzzielen verpflichtet – nehmen wir sie endlich ernst!

Zu den bisher gefassten Beschlüssen für bereits geplante Bauvorhaben stehen die Grünen als Zeichen von Verlässlichkeit in der Krise.

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Kommunalwahl 2020

Grün wählt Listen und Wahlkreiskandidat*innen.

Vielfältig. Kompetent. Engagiert.

Sehr gut besucht war die Mitgliederversammlung der GRÜNEN Unna, um die Kandidat*innen für die Kommunalwahl am 13. September zu wählen. Ungewohnt war der Abstand, der zwischen den Sitzplätzen eingehalten werden musste aber das tat der menschlichen und politischen Nähe zueinander keinen Abbruch.

Sogar ein urgrüner Selbstanspruch konnte erstmalig erfüllt werden: die 26 Listenplätze sind zur Hälfte auf den ungeraden Plätzen mit Frauen besetzt!

Fraktionsvorsitzende Charlotte Kunert und ihr Stellvertreter Karl Dittrich führen die Liste an. Mit der 30jährigen Biotechnologin Ronja Kossack folgt auf Platz 3 das erste von vier neuen Gesichtern auf den ersten 10 Listenplätzen. Schulausschussvorsitzender und Buchhändler Michael Sacher wurde auf Platz 4 gewählt, die Architektin und zib-Café-Betreiberin Ines Nieders-Mollik auf Platz 5 mit der in der OGS arbeitenden Uta Steinmaus, als Huckepackkandidatin.

Neu auf der Grünen Liste ist der Jurist und Regierungsrat Sandro Wiggerich auf Platz 6 und die Agrarwissenschaftlerin Simone Hackenberg auf Platz 7.

Auf Platz 8 folgt Sacit Soyubey, Maschinenbauingenieur mit Schwerpunkt Energieeffizienz. Julia Kullnat auf Platz 9 arbeitet seit 2016 im Lüsa-Projekt und studiert zusätzlich Soziale Arbeit. Carsten Morgenthal auf Listenplatz 10 ist Verwaltungsjurist und Redakteur.

Auch die weiteren 16 Listenplätze sind vielfältig gemischt. Die meisten Kandidat*innen haben oft schon in mehreren Berufen gearbeitet. Vier Kandidat*innen davon sind Selbstständige. Alle sind ehrenamtlich engagiert. In Schulpflegschaften, Sozial- und Flüchtlingshilfe, im Naturschutz, ADFC oder auch auf der Bühne des Narrenschiffs. Die Altersspanne geht von 18 bis 77 Jahre.

Motiviert und optimistisch rechnen sich die Grünen auch Chancen auf Direktmandate in den 23 Wahlkreisen aus. In allen Wahlkreisen kandidieren Menschen, die gern in ihren Ortsteilen wohnen, aber auch die Probleme kennen.

„Grüne Ortsvorsteher*innen werden zum Beispiel über Ortsteilkonferenzen endlich Bürgerbeteiligung erleichtern- und zwar im Vorfeld einer Planung und nicht erst danach, wenn alles schon entschieden ist!“ wünscht sich Bürgermeisterkandidatin Claudia Keuchel mit ihrem Team.

Sie und die Massener Grünen Kandidat*innen können über die geplante Einzelhandelsentwicklung in der Dorfmitte nur den Kopf schütteln.

„Einzelhandelsverdrängung, mangelnde Bus- und Radanbindungen, Kahlschläge und Versiegelungen machen allen Ortsteilen zu schaffen. Wir brauchen dringend integrierte Stadtentwicklungskonzepte für ein Unna 2030+!“ Charlotte Kunert freut sich jetzt nach der Kandidat*innenwahl mit dem starken Grünen Team in den Wahlkampf zu starten.

Die Hygiene- und Abstandsregeln machten die Wahlversammlung in der Stadthalle zu einem denkwürdigen Ereignis.

Die Grünen Videokonferenzen laufen seit Anfang April immer lebendiger und natürlich halten wir uns an die Verordnungen auch damit sie bald gelockert werden können. Straßenwahlkampf, Schulveranstaltungen, Hausbesuche – wir sehnen uns danach! Und trotzdem sind und bleiben wir ansprechbar – über Tel/WhatsApp 02303 14511 oder info@gruene-unna.de können wir uns verabreden. Ob mit mir oder Kandidat*innen, Claudia Keuchel (info@claudia-keuchel.de, www.claudia-keuchel.de ) und ihr Team sind immer mehr unterwegs.

Zum Anschauen der Reserveliste & Bezirksbewerber*innen bitte auf Weiterlesen klicken

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Unsere Ideen zur Eishallensanierung

Der Bürgerentscheid hat sich für den Erhalt der Eissporthalle ausgesprochen. Als Argument diente u.a. ein wichtiges Angebot für Jugendliche in Unna-Königsborn erhalten zu wollen. Diesen Ansatz greifen wir auf, denn wenn die Stadt Unna schon so viel Geld in die Hand nehmen muss, um die Halle zu sanieren, sollten auch möglichst viele (junge) Menschen im Stadtteil und darüber hinaus dort ein sportliches Angebot finden – das kann nur im Interesse der Unnaer Bürger*innen sein.

Anders lässt sich so eine hohe Investition gegenüber allen anderen hiesigen Sportvereinen, die sich ebenfalls mit viel Herzblut ehrenamtlich im Breitensport engagieren, nicht vermitteln. Auch hier gibt es immer wieder Bedarf für Erhalt und Ausbau von Sportanlagen- das darf deswegen nicht zu kurz kommen!

Aus ökologischen und ökonomischen Gründen würden wir es präferieren, wenn der Eisbetrieb nur in der Winterzeit liefe und eine Eisfläche in der Größe gebaut würde, die einen vertretbaren wirtschaftlichen Betrieb des Eissports zulässt.

Damit bliebe reichlich Fläche für ein breites Angebot, das – so wie wir den ursprünglichen Antrag von UbE verstanden haben – den Freizeitwünschen der Jugendlichen entspricht.

Das große Platzangebot der Halle könnte für weitere Indoor-Sportangebote wie etwa eine Boulderwand, Parkourelemente oder Trainingsflächen für moderne Bewegungskunst z. B. Tricking oder Streetartistik genutzt und mit dem Eissport kombiniert werden. (Zur Inspiration: https://openspace.ruhr ).

Diese Sportarten liegen voll im Trend und werden von den hiesigen Sportvereinen nicht angeboten.

Außerdem könnte z. B. der Tribünenbereich abgetrennt werden, was wiederum energetische Vorteile für Heizung / Kühlung mit sich bringt.

Eine stadtteilorientierte Jugendarbeit mit der Öffnung in den Stadtteil Königsborn mit seinem Schulzentrum Nord und dem Bildungscampus ist ein sinnvoller Schwerpunkt, den es zu entwickeln gilt.

Der Bereich zwischen Eissport- und Schwimmhalle bietet sich an, dass beide Fassaden geöffnet werden und in Kombination mit Outdoorsportanlagen (Kletterwand, Bolzplatz, Basketballanlage) für den zukünftigen Stadtteil zu einem wohnwerterhöhenden Freizeitbereich zu werden.

Hier können wir uns vorstellen, dass ein Modell für neuen geförderten Wohnungsbau geschaffen werden kann, in dem nicht nur eine klimaneutrale und ökologische Bebauung, sondern auch eine gesunde Durchmischung der Lebensbereiche der Bewohner*innen ein Vorzeigeprojekt für Unna werden könnte.

Wenn also jetzt der Schritt getan wird, den Bürgerentscheid umzusetzen und gleichzeitig ein übergreifendes Freizeitangebot in ein städtebauliches und sozialpolitisches Gesamtkonzept in Königsborn zu integrieren, können wir das nur begrüßen.

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Grüne regen Umdenken zum geplanten Lasterparkplatz in Afferde an

Die Fraktion B90 / Die Grünen Unna beantragt:
Alle beteiligten Ebenen sollen um ein Umdenken in der Planung zum „Autobahnparkplatz Grafschaft Mark“ gebeten werden. Bundesverkehrsministerium, Straßen NRW, Unnas Bundestags- und Landtagsabgeordnete sollten wissen, welche Zumutungen auf die ohnehin schon besonders verkehrlich extrem belastete Stadt Unna zukommen. A-44-Ausbau, Autobahnkreuzausbau, OWIIIa und mehr, bereiten immer mehr Bürger*innen Angst und Schlaflosigkeit. Die Großversiegelung wird die Nord-Süd-Hauptfrischluftschneise endgültig unterbrechen und einen der letzten Rehwildwechsel in Unnas Westen kappen. Unnas Stadtteil Afferde wird nach Woolworthlager, Westtangentenzusatzverkehren weitere Lebensqualität genommen.
Wenn das Projekt nicht abgewehrt werden kann, sollte Unna den nie genutzten Autobahnstumpf zwischen Kreuz Unna-Ost und Iserlohnerstraße als Standort anbieten. Das war eine Bürgeranregung an die Grüne Bürgermeisterkandidatin Claudia Keuchel: „Hier könnte unnötig versiegelte Fläche vorerst sinnvoll genutzt werden, um den Parkdruck des LKW-Verkehrs kurzfristig zu mindern.“
Ausdrücklich unterstützt Unna Verbesserungen für die schlimme Lage der LKW-Fernfahrer. Es ist ein Skandal, dass viele Lagerhäuser in Unna, ihre Parkplätze und Sozialräume für ihre Lieferanten sperren. Sie sind schuld, dass zum Beispiel im „Karstadt-Wäldchen“ an Giesser-/Schlosserstraße die Verhältnisse zum Himmel stinken.
In Zeiten höchster ökonomischer Risiken (durch Corona unberechenbar verschärft) und Verkehrswendezwänge (ohne Wende aus der LKW-dominierten Logistik sind die deutschen Klimaziele nicht erreichbar) macht es Sinn, klimabedrohende Eingriffe sorgsam zu überdenken.

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Grüne schlagen mit Gutachten verändertes Verkehrskonzept für Hertinger Tor vor

Die Fraktion B90 / Die Grünen Unna schlägt ein verändertes Verkehrskonzept für die Hertinger Straße vor, hier insbesondere für den Bereich von der B1 Kreuzung bis zur Kampstraße.

Durch einen Gutachter haben sie Alternativen zum von der Verwaltung vorgeschlagenen Kreisel an Hertinger Straße / Brockhausstraße erarbeiten lassen und ein Konzept gefunden, welches nicht nur die geplante Fällung von mindestens 9 Bäumen zur Änderung der Verkehrsführung obsolet macht, auch Fahrradfahrer*innen und andere schwache Verkehrsteilnehmer*innen werden deutlich stärker in den Planungen berücksichtigt. Die Lösung sieht vor, dass die Hertinger Straße von der B1 bis mindestens zur Kampstraße als Einbahnstraße geführt wird. Radverkehr darf weiterhin in beide Richtungen passieren. Durch den Wegfall einer Fahrspur ergibt sich die Möglichkeit, im Bereich größere Räume für Rad- und Fußverkehr zu ermöglichen. Auch aus sicherheitstechnischen Gründen ergeben sich Vorteile, weil die unübersichtliche Einmündungssituation an der Brockhausstraße durch den Spurwegfall deutlich verbessert wird.

Der sonst nördlich zur B1 laufende Verkehr kann dann über die Massener Straße / Feldstraße oder über die Wasserstraße / Iserlohnerstraße auf die B1 abgeführt werden. Ob die alternativen Streckenabschnitte ausreichend leistungsfähig sind, gilt es im Rahmen einer vertiefenden Untersuchung zu prüfen. Zusätzliche Vorteile ergeben sich auch bei der Leistungsfähigkeit an der Ampel zur B1. Da von nördlicher Seite nur noch Radfahverkehr passieren darf, ergeben sich bessere Ampelschaltzeiten, die die Wartezeit an den anderen Richtungen verkürzt.

Nicht zuletzt ist es den Grünen wichtig, den vorhandenen Baumbestand mit vorraniger Priorität zu schützen. Mit dem aufgezeigten Konzept ist es möglich, die verkehrliche Situation für alle Verkehrsteilnehmer*innen zu verbessern, unter Berücksichtigung des ohnehin kargen Baumbestands.

Dateien: Stellungnahme der IGS Ingenieurgesellschaft Stolz mbH zur verkehrlichen Situation an der Hertinger Straße (PDF)

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471 Sozial- und Flüchtlingsräder ausgegeben

Wegen der Sozialkontaktsperre können derzeit keine Räder ausgegeben werden. 471 sind raus. In Abstands-freundlichen 2er-Teams ist die Werkstatt jetzt aufgeräumt und wir würden gern Kinder- und Jugendräder aufarbeiten. Hier haben wir eine längere Nachfrageliste. 02303-14511 freut sich auf Spendenangebote!

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