Kommunales

Grüne fordern Konjunkturprogramm mit ökologischer Lenkungswirkung für Unnas Zukunftssicherung

Einfach nur Bauen ohne weiteren Plan, wie von der CDU gefordert kann nicht alles sein!

„In der Krise liegt nun auch die Chance eine echte klimagerechte Wende einzuläuten. Konjunkturprogramme müssen in Unna mit ökologischer Lenkungswirkung eingesetzt werden“- richtet Bürgermeisterkandidatin Claudia Keuchel ihren Blick in die Zukunft. „Wenn wir wirtschaftlich lebensfreundlich auf Dauer bestehen wollen, können wir nicht an alten Mustern der Stadtentwicklung kleben bleiben, sondern müssen nachhaltig planen.“

Das bloße Hochziehen von Bauten führt nicht automatisch zu einem gesunden Konjunkturprogramm für die Stadt Unna, sondern vor allem zu dicker Luft und weniger Platz. Auch das Erhalten von wertvollen Grünflächen kann genauso Teil eines Konjunkturprogramms sein, wie auch die Ansiedlung von mittelständischen Unternehmen, die mit grünen Ideen schwarze Zahlen schreiben.

Um zukünftige Krisen besser überstehen zu können, bedarf es einer viel nachhaltigeren Entwicklungsplanung als bislang. Anstatt den Blick von Projekt zu Projekt zu richten, wünschen sich die Grünen, dass auf einen Gesamtplan hingearbeitet wird. Mit integrierten Stadtentwicklungskonzepten – insbesondere für Massen, Königsborn, Innenstadt und auch für die Dörfern gilt es, eine gesamtstädtische Perspektive für ein Unna 2030+ einzunehmen.

Die Krise nach der Krise zu verhindern ist vor allem eine Sache der Nachhaltigkeit und kann verhindert werden, indem wir nicht einfach nur Bauen, versiegeln und betonieren, sondern intensiver als bisher die klimatischen und sozialen Folgen unserer Beschlüsse prüfen. Der Rat der Kreisstadt Unna hat sich zu Klimaschutzzielen verpflichtet – nehmen wir sie endlich ernst!

Zu den bisher gefassten Beschlüssen für bereits geplante Bauvorhaben stehen die Grünen als Zeichen von Verlässlichkeit in der Krise.

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Kommunalwahl 2020

Grün wählt Listen und Wahlkreiskandidat*innen.

Vielfältig. Kompetent. Engagiert.

Sehr gut besucht war die Mitgliederversammlung der GRÜNEN Unna, um die Kandidat*innen für die Kommunalwahl am 13. September zu wählen. Ungewohnt war der Abstand, der zwischen den Sitzplätzen eingehalten werden musste aber das tat der menschlichen und politischen Nähe zueinander keinen Abbruch.

Sogar ein urgrüner Selbstanspruch konnte erstmalig erfüllt werden: die 26 Listenplätze sind zur Hälfte auf den ungeraden Plätzen mit Frauen besetzt!

Fraktionsvorsitzende Charlotte Kunert und ihr Stellvertreter Karl Dittrich führen die Liste an. Mit der 30jährigen Biotechnologin Ronja Kossack folgt auf Platz 3 das erste von vier neuen Gesichtern auf den ersten 10 Listenplätzen. Schulausschussvorsitzender und Buchhändler Michael Sacher wurde auf Platz 4 gewählt, die Architektin und zib-Café-Betreiberin Ines Nieders-Mollik auf Platz 5 mit der in der OGS arbeitenden Uta Steinmaus, als Huckepackkandidatin.

Neu auf der Grünen Liste ist der Jurist und Regierungsrat Sandro Wiggerich auf Platz 6 und die Agrarwissenschaftlerin Simone Hackenberg auf Platz 7.

Auf Platz 8 folgt Sacit Soyubey, Maschinenbauingenieur mit Schwerpunkt Energieeffizienz. Julia Kullnat auf Platz 9 arbeitet seit 2016 im Lüsa-Projekt und studiert zusätzlich Soziale Arbeit. Carsten Morgenthal auf Listenplatz 10 ist Verwaltungsjurist und Redakteur.

Auch die weiteren 16 Listenplätze sind vielfältig gemischt. Die meisten Kandidat*innen haben oft schon in mehreren Berufen gearbeitet. Vier Kandidat*innen davon sind Selbstständige. Alle sind ehrenamtlich engagiert. In Schulpflegschaften, Sozial- und Flüchtlingshilfe, im Naturschutz, ADFC oder auch auf der Bühne des Narrenschiffs. Die Altersspanne geht von 18 bis 77 Jahre.

Motiviert und optimistisch rechnen sich die Grünen auch Chancen auf Direktmandate in den 23 Wahlkreisen aus. In allen Wahlkreisen kandidieren Menschen, die gern in ihren Ortsteilen wohnen, aber auch die Probleme kennen.

„Grüne Ortsvorsteher*innen werden zum Beispiel über Ortsteilkonferenzen endlich Bürgerbeteiligung erleichtern- und zwar im Vorfeld einer Planung und nicht erst danach, wenn alles schon entschieden ist!“ wünscht sich Bürgermeisterkandidatin Claudia Keuchel mit ihrem Team.

Sie und die Massener Grünen Kandidat*innen können über die geplante Einzelhandelsentwicklung in der Dorfmitte nur den Kopf schütteln.

„Einzelhandelsverdrängung, mangelnde Bus- und Radanbindungen, Kahlschläge und Versiegelungen machen allen Ortsteilen zu schaffen. Wir brauchen dringend integrierte Stadtentwicklungskonzepte für ein Unna 2030+!“ Charlotte Kunert freut sich jetzt nach der Kandidat*innenwahl mit dem starken Grünen Team in den Wahlkampf zu starten.

Die Hygiene- und Abstandsregeln machten die Wahlversammlung in der Stadthalle zu einem denkwürdigen Ereignis.

Die Grünen Videokonferenzen laufen seit Anfang April immer lebendiger und natürlich halten wir uns an die Verordnungen auch damit sie bald gelockert werden können. Straßenwahlkampf, Schulveranstaltungen, Hausbesuche – wir sehnen uns danach! Und trotzdem sind und bleiben wir ansprechbar – über Tel/WhatsApp 02303 14511 oder info@gruene-unna.de können wir uns verabreden. Ob mit mir oder Kandidat*innen, Claudia Keuchel (info@claudia-keuchel.de, www.claudia-keuchel.de ) und ihr Team sind immer mehr unterwegs.

Zum Anschauen der Reserveliste & Bezirksbewerber*innen bitte auf Weiterlesen klicken

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Unsere Ideen zur Eishallensanierung

Der Bürgerentscheid hat sich für den Erhalt der Eissporthalle ausgesprochen. Als Argument diente u.a. ein wichtiges Angebot für Jugendliche in Unna-Königsborn erhalten zu wollen. Diesen Ansatz greifen wir auf, denn wenn die Stadt Unna schon so viel Geld in die Hand nehmen muss, um die Halle zu sanieren, sollten auch möglichst viele (junge) Menschen im Stadtteil und darüber hinaus dort ein sportliches Angebot finden – das kann nur im Interesse der Unnaer Bürger*innen sein.

Anders lässt sich so eine hohe Investition gegenüber allen anderen hiesigen Sportvereinen, die sich ebenfalls mit viel Herzblut ehrenamtlich im Breitensport engagieren, nicht vermitteln. Auch hier gibt es immer wieder Bedarf für Erhalt und Ausbau von Sportanlagen- das darf deswegen nicht zu kurz kommen!

Aus ökologischen und ökonomischen Gründen würden wir es präferieren, wenn der Eisbetrieb nur in der Winterzeit liefe und eine Eisfläche in der Größe gebaut würde, die einen vertretbaren wirtschaftlichen Betrieb des Eissports zulässt.

Damit bliebe reichlich Fläche für ein breites Angebot, das – so wie wir den ursprünglichen Antrag von UbE verstanden haben – den Freizeitwünschen der Jugendlichen entspricht.

Das große Platzangebot der Halle könnte für weitere Indoor-Sportangebote wie etwa eine Boulderwand, Parkourelemente oder Trainingsflächen für moderne Bewegungskunst z. B. Tricking oder Streetartistik genutzt und mit dem Eissport kombiniert werden. (Zur Inspiration: https://openspace.ruhr ).

Diese Sportarten liegen voll im Trend und werden von den hiesigen Sportvereinen nicht angeboten.

Außerdem könnte z. B. der Tribünenbereich abgetrennt werden, was wiederum energetische Vorteile für Heizung / Kühlung mit sich bringt.

Eine stadtteilorientierte Jugendarbeit mit der Öffnung in den Stadtteil Königsborn mit seinem Schulzentrum Nord und dem Bildungscampus ist ein sinnvoller Schwerpunkt, den es zu entwickeln gilt.

Der Bereich zwischen Eissport- und Schwimmhalle bietet sich an, dass beide Fassaden geöffnet werden und in Kombination mit Outdoorsportanlagen (Kletterwand, Bolzplatz, Basketballanlage) für den zukünftigen Stadtteil zu einem wohnwerterhöhenden Freizeitbereich zu werden.

Hier können wir uns vorstellen, dass ein Modell für neuen geförderten Wohnungsbau geschaffen werden kann, in dem nicht nur eine klimaneutrale und ökologische Bebauung, sondern auch eine gesunde Durchmischung der Lebensbereiche der Bewohner*innen ein Vorzeigeprojekt für Unna werden könnte.

Wenn also jetzt der Schritt getan wird, den Bürgerentscheid umzusetzen und gleichzeitig ein übergreifendes Freizeitangebot in ein städtebauliches und sozialpolitisches Gesamtkonzept in Königsborn zu integrieren, können wir das nur begrüßen.

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Grüne regen Umdenken zum geplanten Lasterparkplatz in Afferde an

Die Fraktion B90 / Die Grünen Unna beantragt:
Alle beteiligten Ebenen sollen um ein Umdenken in der Planung zum „Autobahnparkplatz Grafschaft Mark“ gebeten werden. Bundesverkehrsministerium, Straßen NRW, Unnas Bundestags- und Landtagsabgeordnete sollten wissen, welche Zumutungen auf die ohnehin schon besonders verkehrlich extrem belastete Stadt Unna zukommen. A-44-Ausbau, Autobahnkreuzausbau, OWIIIa und mehr, bereiten immer mehr Bürger*innen Angst und Schlaflosigkeit. Die Großversiegelung wird die Nord-Süd-Hauptfrischluftschneise endgültig unterbrechen und einen der letzten Rehwildwechsel in Unnas Westen kappen. Unnas Stadtteil Afferde wird nach Woolworthlager, Westtangentenzusatzverkehren weitere Lebensqualität genommen.
Wenn das Projekt nicht abgewehrt werden kann, sollte Unna den nie genutzten Autobahnstumpf zwischen Kreuz Unna-Ost und Iserlohnerstraße als Standort anbieten. Das war eine Bürgeranregung an die Grüne Bürgermeisterkandidatin Claudia Keuchel: „Hier könnte unnötig versiegelte Fläche vorerst sinnvoll genutzt werden, um den Parkdruck des LKW-Verkehrs kurzfristig zu mindern.“
Ausdrücklich unterstützt Unna Verbesserungen für die schlimme Lage der LKW-Fernfahrer. Es ist ein Skandal, dass viele Lagerhäuser in Unna, ihre Parkplätze und Sozialräume für ihre Lieferanten sperren. Sie sind schuld, dass zum Beispiel im „Karstadt-Wäldchen“ an Giesser-/Schlosserstraße die Verhältnisse zum Himmel stinken.
In Zeiten höchster ökonomischer Risiken (durch Corona unberechenbar verschärft) und Verkehrswendezwänge (ohne Wende aus der LKW-dominierten Logistik sind die deutschen Klimaziele nicht erreichbar) macht es Sinn, klimabedrohende Eingriffe sorgsam zu überdenken.

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Grüne schlagen mit Gutachten verändertes Verkehrskonzept für Hertinger Tor vor

Die Fraktion B90 / Die Grünen Unna schlägt ein verändertes Verkehrskonzept für die Hertinger Straße vor, hier insbesondere für den Bereich von der B1 Kreuzung bis zur Kampstraße.

Durch einen Gutachter haben sie Alternativen zum von der Verwaltung vorgeschlagenen Kreisel an Hertinger Straße / Brockhausstraße erarbeiten lassen und ein Konzept gefunden, welches nicht nur die geplante Fällung von mindestens 9 Bäumen zur Änderung der Verkehrsführung obsolet macht, auch Fahrradfahrer*innen und andere schwache Verkehrsteilnehmer*innen werden deutlich stärker in den Planungen berücksichtigt. Die Lösung sieht vor, dass die Hertinger Straße von der B1 bis mindestens zur Kampstraße als Einbahnstraße geführt wird. Radverkehr darf weiterhin in beide Richtungen passieren. Durch den Wegfall einer Fahrspur ergibt sich die Möglichkeit, im Bereich größere Räume für Rad- und Fußverkehr zu ermöglichen. Auch aus sicherheitstechnischen Gründen ergeben sich Vorteile, weil die unübersichtliche Einmündungssituation an der Brockhausstraße durch den Spurwegfall deutlich verbessert wird.

Der sonst nördlich zur B1 laufende Verkehr kann dann über die Massener Straße / Feldstraße oder über die Wasserstraße / Iserlohnerstraße auf die B1 abgeführt werden. Ob die alternativen Streckenabschnitte ausreichend leistungsfähig sind, gilt es im Rahmen einer vertiefenden Untersuchung zu prüfen. Zusätzliche Vorteile ergeben sich auch bei der Leistungsfähigkeit an der Ampel zur B1. Da von nördlicher Seite nur noch Radfahverkehr passieren darf, ergeben sich bessere Ampelschaltzeiten, die die Wartezeit an den anderen Richtungen verkürzt.

Nicht zuletzt ist es den Grünen wichtig, den vorhandenen Baumbestand mit vorraniger Priorität zu schützen. Mit dem aufgezeigten Konzept ist es möglich, die verkehrliche Situation für alle Verkehrsteilnehmer*innen zu verbessern, unter Berücksichtigung des ohnehin kargen Baumbestands.

Dateien: Stellungnahme der IGS Ingenieurgesellschaft Stolz mbH zur verkehrlichen Situation an der Hertinger Straße (PDF)

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471 Sozial- und Flüchtlingsräder ausgegeben

Wegen der Sozialkontaktsperre können derzeit keine Räder ausgegeben werden. 471 sind raus. In Abstands-freundlichen 2er-Teams ist die Werkstatt jetzt aufgeräumt und wir würden gern Kinder- und Jugendräder aufarbeiten. Hier haben wir eine längere Nachfrageliste. 02303-14511 freut sich auf Spendenangebote!

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Couragiert – Engagiert – Stark – 3 grüne Frauen aus Unna werden geehrt

Am Sonntag den 8.3.2020 gab es – passend zum internationalen Frauentag – einen weiteren Grund zu feiern: 3 Frauen aus Unna, die sich auch bei den Grünen engagieren, erhielten für Ihre unermüdlichen Einsatz im Ehrenamt eine Würdigung in Form eines Portraits. Das knapp 100 Seiten starke Buch ist in Unna über die Buchhandlung Hornung oder im ZIB erhältlich und enthält neben Charlotte Kunert, Barbara Cornelissen und Regina Ranft noch viele weitere Portraits von engagierten Frauen. Wir gratulieren ganz herzlich und wünschen auch für die folgenden Jahre noch frohes Schaffen in und um Unna!

v.l.n.r. Charlotte Kunert, Barbara Cornelissen, Regina Ranft

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Podiumsdiskussion zum Thema Feminismus am Internationalen  Frauentag im Schalander

Geladen waren die bereits feststehenden Bürgermeisterschaftskandidat*innen aller Parteien. Der Einladung gefolgt sind neben unserer grünen Kandidatin Claudia Keuchel die Kandidatin der SPD, Katja Schuon sowie der Kandidat der FDP, Frank Ellerkmann.

Die Veranstaltung lief unter der Überschrift „Ist Feminismus in der heutigen Zeit noch notwendig?“ – eine Frage, die allenfalls rhetorisch gemeint sein kann angesichts der vielen Bereiche, in denen Frauen in Deutschland bekanntermaßen und klar belegbar nach wie vor benachteiligt werden.

Eingeleitet wurde die Veranstaltung mit der Verlesung einer Spiegel-Kolumne der Autorin Margarete Stokowski mit dem Titel „Bis es weh tut“. Die Kolumne, die einige wichtige Punkte in der feministischen Arbeit aufzeigt, ist im letzten Jahr bei SPON erschienen und kann hier

https://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/gleichberechtigung-von-frauen-bis-es-weh-tut-a-1272962.html

nachgelesen werden.

Auf die Lesung folgte eine kurze Stellungnahme der langjährigen Gleichberechtigungsbeauftragten Josefa Redzepi, die einige handfeste Zahlen präsentierte und darauf hinwies, dass, während in Unna 51% der Bevölkerung weiblich ist, die Repräsentation des weiblichen Geschlechts weder im Stadtradt noch in den höheren Verwaltungsorganen bei 50% sondern allenfalls bei 25 – 28% liegt. Ebenso wie im Landtag oder im Bundestag sind Frauen deutlich unterrepräsentiert und das bedeutet, in den Worten von Frau Redzepi, dass die weibliche Sichtweise in ungenügender Weise in lokale und in überregionale Politik eingebracht wird. Der Alltag von Frauen gestaltet sich in vielerlei Hinsicht anders als der von Männern, Frauen bringen also andere Interessenschwerpunkte und andere Perspektiven in die politische Diskussion. Perspektiven, die sie mit 50% der Bevölkerung teilen. Um gute und faire Entscheidungen zu treffen, so Frau Redzepi, wäre es notwendig, dass Frauen in gleicher Weise repräsentiert werden wie Männer.

Es folgte die eigentliche Podiumsdiskussion, die damit begann, dass die drei beteiligten Bürgermeisterschaftskandidat*innen sich kurz vorstellten. Claudia stellte gleich zu Beginn ein momentan sehr aktuelles und viel diskutiertes Buch vor („Unsichtbare Frauen“ von Caroline Criado-Perez)

https://www.buecher.de/shop/fachbuecher/unsichtbare-frauen/criado-perez-caroline/products_products/detail/prod_id/55695451/ )

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Unna zeigt Menschlichkeit und Haltung

Wir sagen JA!
Unna erklärt sich bereit, bis zu 5 unbegleitete geflüchtete Kinder aus griechischen Flüchtlingscamps aufzunehmen! Zuvor wurde das Für- und Wider stark diskutiert. Auf der einen Seite sahen sich CDU, FDP und FLU, die gegen einen „Alleingang Unnas“ und für das Abwarten auf eine europaweite Lösung plädierten, während SPD, Grüne und Linke „als Vorbild vorangehen“ wollen, um ein „Signal der Menschlichkeit und Humanität“ zu setzen. Als weiteres Gegenargument wurde angeführt, dass auf dem eingerichteten Spenden Konto kaum Geld eingegangen sei. Wenn ihr das ändern wollt, könnt ihr unter Angabe des Verwendungszwecks „Sicherer Hafen“ Spenden an die Stadt Unna IBAN DE92 4435 0060 0000 0810 00 überweisen. Ihr bekommt sogar eine Spendenbescheinigung von der Stadt. Das Argument der CDU, dass Unna die Kosten für die Unterbringung und Versorgung der zusätzlich aufgenommenen Kinder nicht tragen könnte wurde von Ksenija Sakelsek, der Vorsitzenden des Integrationsrates entkräftet: Das Ziel des Städtebündnisses ist es, dass der Bund den Hauptteil der Kosten übernimmt (>90%), wie bei der regulären Aufnahme von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen auch.

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