Pressemitteilungen

Grüne bewerten Putenmastanlage kritisch

Die Grünen Unna bewerten den geplanten Bau einer Putenmastanlage auf Unnaer Stadtgebiet kritisch. Die industrielle Mästung von Puten schadet der Umwelt und dem Menschen, z.B. durch hohen Einsatz von Antibiotika. Die geplante Putenmastanlage ermöglicht zudem keine tiergerechte Haltung – weder jetzt, noch in Zukunft.

Julia Kullnat, jüngstes Mitglied im neu gewählten Stadtrat, fordert ein Umdenken: „Die Aufgabe unserer und der folgenden Generationen wird es sein eine wirtschaftliche, umwelt-, klima- und tiergerechte Landwirtschaft aufzubauen. Ein Einfach-Weiter-So, wird dem Klima egal sein, aber uns sollte das Klima nicht egal sein – genauso wie uns Umwelt und Tierwohl nicht egal sein sollten.“

Claudia Keuchel, Sprecherin des Unnaer Ortsverbands, wirbt dafür, wirtschaftliche und ökologische Interessen in Einklang zu bringen: „Wir können bereits genehmigte Anlagen nicht verhindern, aber es ist uns wichtig, im Vorfeld über kritische Bauvorhaben zu diskutieren, um gemeinsam mit den LandwirtInnen klima- und umweltverträgliche Alternativen zu entwickeln.“

Ein derart großes Bauvorhaben – im Sinne von Flächenversiegelung, Lärm- und Geruchsemissionen – in unmittelbarer Nachbarschaft zu Wohnbebauung zu planen und zu genehmigen trifft bei den Grünen Unna auf Unverständnis.

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Grüne schreiben Geschichte und benennen erstmals Ortsvorsteherinnen

Die Grünen Unna feiern einen historischen Erfolg: Erstmals in der Geschichte ihres fast 40-jährigen Bestehens im Rat ist es den Grünen möglich für 2 Unnaer Stadtteile Ortsvorsteher:innen zu benennen.
Und das hat die jetzt konstituierte Fraktion nun auch getan: Nach zuvor einstimmiger Empfehlung der Parteimitglieder auf einer Mitgliederversammlung hat sich die Fraktion gleichermaßen einstimmig auf folgenden Vorschlag geeinigt:

Ines Nieders-Mollik für den Stadtteil Unna-Mitte

Claudia Wendel & Susanne Tommes für den Stadtteil Muehlhausen-Uelzen

Die Grünen Unna setzen um, was sie anderswo fordern: Starke Frauen in starke Positionen, im Doppeldorf sogar mit einer Doppelspitze!

Ines Nieders-Mollik als Architektin seit sechs Jahren im Ausschuss für Stadtplanung, Bauen & Verkehr und beruflich als Betreiberin des Cafe-im-ZIB schon ewig in der Unnaer Mitte verwurzelt, kümmert sich seit jeher auch um die Wohnquartiere wie das Klosterviertel und begleitete in der Vergangenheit zahlreiche Baumaßnahmen.

Claudia Wendel, beruflich als Diplomingenieurin im technischen Umweltschutz unterwegs, hat sich bewusst für Mühlhausen als Lebenszentrum entschieden. Die ökologische Vielfalt und eine intakte, lebendige Dorfgemeinschaft motivieren Claudia Wendel nun, die Belange des Doppeldorfs auch in die Gremien der Stadt zu transportieren.

Unterstützt wird sie dabei von Susanne Tommes. Die Redakteurin hat Politikwissenschaften und Geschichte studiert und lebt seit 15 Jahren mit ihrer Familie in Uelzen. Wie Claudia Wendel packt sie jedes Jahr kräftig beim „Tag der Weide“ mit an und freut sich auf die neuen Aufgaben.

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Grüne gehen mit Doppelspitze in den neuen Rat

In einer Klausurtagung hat sich die grüne Fraktion im Rat der Kreisstadt Unna auf eine neue Form der Zusammenarbeit geeinigt: Claudia Keuchel und Karl Dittrich werden die Interessen der Fraktion im neuen Rat zukünftig als Doppelspitze vertreten.
Ergänzt wird das Duo durch zwei weitere Mitglieder im Fraktionsvorstand: Mit Ronja Kossack und Simone Hackenberg wird die neue Fraktion mit Sachverstand und generationsübergreifend angeführt. Wegen der vielen zusätzlichen Ratsmandate im Vergleich zu 2014 sollen die Entscheidungen und anstehenden Arbeiten auf vier Köpfe verteilt werden.

Durch die Fraktionsgeschäftsordnung will die Grüne Fraktion diesen mutigen Schritt zu mehr Verantwortungsteilung schriftlich verankern und bei der jetzt anstehenden Konstituierung der Fraktion beschließen. In Zukunft wird sich die Fraktion auch dafür einsetzen, dass die Gemeindeordnung modifiziert wird und flexiblere Lösungen geschaffen werden, um Doppelspitzen und weitere Formen zu ermöglichen.

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Grüne fordern Planfeststellungsverfahren für beantragte Landebahnerweiterung & sammeln Unterschriften

Die Grünen Unna begrüßen die neue überparteiliche Initiative gegen die Erweiterungspläne des defizitär arbeitenden Flughafen in Dortmund an der Stadtgrenze zu Unna.
Liegt es doch den Grünen gewissermaßen in den Genen für Lärmschutz am Himmel zu sorgen und Widerstand gegen diese irrwitzigen Pläne zu leisten.

Ein unverändertes „Weiter so“ zeugt von Realitätsferne und einer recht befremdlichen Einstellung der Flughafen Dortmund GmbH gegenüber den gesellschaftlichen Entwicklungen. Zumal gerade in Corona-Zeiten und aufgrund des fortschreitenden Klimawandels intensiv über die zukünftige Ausrichtung der Branche diskutiert wird.

Erfreulicherweise sind sich im Rat der Kreisstadt Unna alle Parteien einig, der immer wiederkehrenden Salamitaktik des Flughafens einen Riegel vorschieben zu wollen. Für die Grünen ist klar, dass die Landesbahnerweiterung durch ein Planfeststellungsverfahrens geprüft werden muss und nicht nur die Umweltverträglichkeit, sondern auch die Gesundheit der Menschen Berücksichtigung in der Bewertung des Vorhabens finden muss. Die Massener Bürger*innen haben es zurecht satt und können es im wahrsten Sinne des Wortes – nicht mehr hören.

Wir unterstützen die eingeleitete Unterschriftensammlung, sammeln mit und rufen zur Beteiligung auf. Unterschriftenlisten liegen in unserer Geschäftsstelle und an bekannten Auslageorten aus und sind auf Anfrage erhältlich.

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Wann kommt die Verkehrswende? Grüne erkennen weiterhin kein Einsehen bei unsinnigen Verkehrskonzepten

Von allen Parteien im demokratischen Spektrum hört man derzeit Beiträge zum Thema Verkehrswende. Es soll jetzt endlich losgehen, Fahrradwege hier, ein bisschen grün dort, die Zukunft wird rosig! Die Realität sieht bisweilen anders aus. Die vor allem aus ökologischen Gründen umstrittene Weiterplanung der OW3A / Westtangente von Dortmund über Kamen auf das Unnaer Stadtgebiet findet nach zugesicherter Planungsfinanzierung durch das Land weiterhin Anklang in den Ohren der Entscheidungsträger*innen. Die Verkehrswende lässt also immer noch auf sich warten und die freudige Zustimmung zum Projekt verdeutlicht, wie ernst man es mit Themen wie ökologischer Nachhaltigkeit auch zukünftig meint.

Dabei ist seit langem klar, dass Umgehungsstraßen vor allem eins bringen: Mehr Verkehr. Die Benutzung des Autos wird hier mit dem Geld der Steuerzahler*innen teuer attraktiviert, während Schienen wegen hohem Investitionsstau zurückgebaut werden. Busfahrten zu später Stunde werden nicht realisiert, weil der Bedarf fehlt und die Benutzung zu teuer ist. Wer in diesen Zeiten und entgegen allen wissenschaftlichen und ökologischen Ratschlägen noch eine Umgehungsstraße parallel zu einer 6 spurigen Autobahn durch ein Naturschutzgebiet fordert, verspielt die Glaubwürdigkeit beim Thema Verkehrswende.

Mit dem Bau der Straße werden dann auch noch Folgekosten für den Erhalt der Straße fällig die sonst in Fahrradwege & andere ökologischere Verkehrsinfrastruktur fließen könnte.

Claudia Keuchel, Bürgermeisterkandidat*in für die Grünen Unna, empfiehlt daher:„Wählt das Original! Die betroffenen Bürger*innen fordern zu Recht eine Verkehrsentlastung, diese kann aber nicht in einer Zerstörung der natürlichen Erholungsgebiete rundum liegen. Wir brauchen die Verkehrswende jetzt zum Wohle aller“.

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Flughafen Dortmund – Die Grünen Unna fordern keine Verlängerung der Landebahn!

Die Pläne des Dortmunder Flughafens zur Verlängerung der Landebahn um 300 Meter stoßen auch bei den Grünen im Rat der Kreisstadt Unna wie auch bei den Dortmunder Grünen auf energischen Widerspruch. Der Flughafen hat Ende Mai einen Antrag bei der zuständigen Bezirksregierung Münster gestellt, die Landeschwelle um 300 Meter in Richtung Unna zu verlegen, um damit die Landebahn zu verlängern.
Durch die Corona-Krise ist nicht nur der Flugverkehr in Dortmund eingebrochen. Insgesamt fehlen den deutschen Flughäfen laut Flughafenverband AVD pro Monat 500 Millionen Euro an Einnahmen. Der Flughafen Dortmund wird für dieses Jahr voraussichtlich mindestens rund 20 Mio. Euro zusätzlich von den Dortmunder Stadtwerken benötigen. Corona ist das eine, der fortschreitende Klimawandel ist das andere. Beides zeigt, dass es so nicht weitergeht, sondern eine grundsätzliche Diskussion um die Entwicklung des Flugverkehrs geführt werden muss. Mit dem Antrag auf eine Verlängerung der Landebahn tut der Flughafen jedoch so, als wenn es beides nicht geben würde.

„Noch mehr Lärm und Luftbelastung für Unna, noch tiefer fliegende größere Maschinen über den Häusern und Gärten – mit welchem Recht glauben SPD und CDU in Dortmund, dass Menschen in Unna das ertragen müssen? Eine Zumutung- es reicht!“, kommentiert die Bürgermeisterkandidatin der GRÜNEN, Claudia Keuchel, die Sachlage.

Hintergrund für die Verlegung der Schwelle, die eigentlich aus Gründen des Lärmschutzes vorhanden ist, ist der Wunsch von WizzAir als größtem Nutzer des Flughafens zukünftig den neue Airbus 321neo einsetzen.

„Nicht nur durch Corona ist der Flughafen gefährdet. Er wäre nicht überlebensfähig, wenn nicht die Dortmunder Stadtwerke in den letzten Jahrzehnten fast 300 Millionen Euro in den Flughafen gesteckt hätten, um dessen Verluste auszugleichen. Nun kommen durch Corona die verlorenen Einnahmen obendrauf. Das zeigt, wie zerbrechlich das Modell des Dortmunder Flughafens ist. Die Verlängerung führt dazu, dass die Anwohner*innen in Richtung Unna Massen und Königsborn sowie die Anwohner*innen im Osten Unnas mit einer noch größeren Lärmbelastungen zu rechnen haben. Das ist absolut nicht tragbar und wir werden uns vehement dagegen wehren!“, so die Fraktionsvorsitzende Charlotte Kunert .

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Grüne fordern Konjunkturprogramm mit ökologischer Lenkungswirkung für Unnas Zukunftssicherung

Einfach nur Bauen ohne weiteren Plan, wie von der CDU gefordert kann nicht alles sein!

„In der Krise liegt nun auch die Chance eine echte klimagerechte Wende einzuläuten. Konjunkturprogramme müssen in Unna mit ökologischer Lenkungswirkung eingesetzt werden“- richtet Bürgermeisterkandidatin Claudia Keuchel ihren Blick in die Zukunft. „Wenn wir wirtschaftlich lebensfreundlich auf Dauer bestehen wollen, können wir nicht an alten Mustern der Stadtentwicklung kleben bleiben, sondern müssen nachhaltig planen.“

Das bloße Hochziehen von Bauten führt nicht automatisch zu einem gesunden Konjunkturprogramm für die Stadt Unna, sondern vor allem zu dicker Luft und weniger Platz. Auch das Erhalten von wertvollen Grünflächen kann genauso Teil eines Konjunkturprogramms sein, wie auch die Ansiedlung von mittelständischen Unternehmen, die mit grünen Ideen schwarze Zahlen schreiben.

Um zukünftige Krisen besser überstehen zu können, bedarf es einer viel nachhaltigeren Entwicklungsplanung als bislang. Anstatt den Blick von Projekt zu Projekt zu richten, wünschen sich die Grünen, dass auf einen Gesamtplan hingearbeitet wird. Mit integrierten Stadtentwicklungskonzepten – insbesondere für Massen, Königsborn, Innenstadt und auch für die Dörfern gilt es, eine gesamtstädtische Perspektive für ein Unna 2030+ einzunehmen.

Die Krise nach der Krise zu verhindern ist vor allem eine Sache der Nachhaltigkeit und kann verhindert werden, indem wir nicht einfach nur Bauen, versiegeln und betonieren, sondern intensiver als bisher die klimatischen und sozialen Folgen unserer Beschlüsse prüfen. Der Rat der Kreisstadt Unna hat sich zu Klimaschutzzielen verpflichtet – nehmen wir sie endlich ernst!

Zu den bisher gefassten Beschlüssen für bereits geplante Bauvorhaben stehen die Grünen als Zeichen von Verlässlichkeit in der Krise.

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Unsere Ideen zur Eishallensanierung

Der Bürgerentscheid hat sich für den Erhalt der Eissporthalle ausgesprochen. Als Argument diente u.a. ein wichtiges Angebot für Jugendliche in Unna-Königsborn erhalten zu wollen. Diesen Ansatz greifen wir auf, denn wenn die Stadt Unna schon so viel Geld in die Hand nehmen muss, um die Halle zu sanieren, sollten auch möglichst viele (junge) Menschen im Stadtteil und darüber hinaus dort ein sportliches Angebot finden – das kann nur im Interesse der Unnaer Bürger*innen sein.

Anders lässt sich so eine hohe Investition gegenüber allen anderen hiesigen Sportvereinen, die sich ebenfalls mit viel Herzblut ehrenamtlich im Breitensport engagieren, nicht vermitteln. Auch hier gibt es immer wieder Bedarf für Erhalt und Ausbau von Sportanlagen- das darf deswegen nicht zu kurz kommen!

Aus ökologischen und ökonomischen Gründen würden wir es präferieren, wenn der Eisbetrieb nur in der Winterzeit liefe und eine Eisfläche in der Größe gebaut würde, die einen vertretbaren wirtschaftlichen Betrieb des Eissports zulässt.

Damit bliebe reichlich Fläche für ein breites Angebot, das – so wie wir den ursprünglichen Antrag von UbE verstanden haben – den Freizeitwünschen der Jugendlichen entspricht.

Das große Platzangebot der Halle könnte für weitere Indoor-Sportangebote wie etwa eine Boulderwand, Parkourelemente oder Trainingsflächen für moderne Bewegungskunst z. B. Tricking oder Streetartistik genutzt und mit dem Eissport kombiniert werden. (Zur Inspiration: https://openspace.ruhr ).

Diese Sportarten liegen voll im Trend und werden von den hiesigen Sportvereinen nicht angeboten.

Außerdem könnte z. B. der Tribünenbereich abgetrennt werden, was wiederum energetische Vorteile für Heizung / Kühlung mit sich bringt.

Eine stadtteilorientierte Jugendarbeit mit der Öffnung in den Stadtteil Königsborn mit seinem Schulzentrum Nord und dem Bildungscampus ist ein sinnvoller Schwerpunkt, den es zu entwickeln gilt.

Der Bereich zwischen Eissport- und Schwimmhalle bietet sich an, dass beide Fassaden geöffnet werden und in Kombination mit Outdoorsportanlagen (Kletterwand, Bolzplatz, Basketballanlage) für den zukünftigen Stadtteil zu einem wohnwerterhöhenden Freizeitbereich zu werden.

Hier können wir uns vorstellen, dass ein Modell für neuen geförderten Wohnungsbau geschaffen werden kann, in dem nicht nur eine klimaneutrale und ökologische Bebauung, sondern auch eine gesunde Durchmischung der Lebensbereiche der Bewohner*innen ein Vorzeigeprojekt für Unna werden könnte.

Wenn also jetzt der Schritt getan wird, den Bürgerentscheid umzusetzen und gleichzeitig ein übergreifendes Freizeitangebot in ein städtebauliches und sozialpolitisches Gesamtkonzept in Königsborn zu integrieren, können wir das nur begrüßen.

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Grüne spenden 10 x 200 € für Kinderspielzeugfonds

Insgesamt 2000 Euro gehen für wohltätige Zwecke auf das Konto des Jugend- und Sozialamts um den kürzlich eingerichteten Spielzeugfonds zu unterstützen. Die Grüne Fraktion hat sich schon seit längerem Gedanken darüber gemacht, wie man in der Not helfen kann: „Durch die vielen abgesagten Sitzungstermine hat auch unser Arbeitsaufwand als Ratsmitglieder abgenommen. Wir finden es deshalb fair, wenn wir als Politiker*innen einen Teil der Aufwandsentschädigung an diejenigen geben, die es in der Krise gut gebrauchen können“ so Charlotte Kunert, Fraktionvorsitzende der Grünen Fraktion im Rat.

Nachdem sich alle Fraktionsmitglieder geeinigt haben, jeweils 200 € zu spenden, schlossen sich auch die grüne Bürgermeisterkandidatin Claudia Keuchel und Fraktionsgeschäftsführer Carsten Hellmann der Spendenaktion an und geben jeweils den selben Betrag dazu. Bürgermeisterkandidatin Claudia Keuchel begrüßt die Einrichtung des Bastel- und Spielzeugfonds und ist stolz auf die Spende der Fraktion: „Der Verein Bürger für Bürger hat hier den richtigen Impuls gegeben für eine schnelle Hilfe der wir uns gerne anschließen“. Die grüne Fraktion hofft, dass sich noch weitere Menschen, insbesondere Ratsmitglieder ermutigt fühlen, diesem oder einem anderen guten Zweck etwas zukommen zu lassen.

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Aussetzung der Kinderbetreuungsgebühren für die nächsten drei Monate

In der durch die Corona-Pandemie entstandene Situation wurden bundesweit alle Kinderbetreuungseinrichtungen geschlossen. Lediglich ein Notdienst wird aufrechterhalten für Kinder, deren Betreuung aufgrund besonderer Situation der Eltern nicht gewährleistet ist.
Die Grünen Unna fordern eine Aussetzung der Kitagebühren für die Monate Mai, Juni und Juli. Wir sehen in der Corona-Krise die Dringlichkeit einer spürbaren Entlastung.
Die aktuelle Problematik der fehlenden Kinderbetreuung führt bei vielen Eltern zu einer ungeklärten Betreuungssituation, Großeltern sollen nicht auf Enkelkinder aufpassen, Arbeitgeber können jetzt nicht alle betroffenen Elternteile in zusätzlichen bezahlten Urlaub schicken. Die Betreuung wird zum Großteil durch die Eltern selber erfolgen müssen, und dies unter anderem mit Hilfe von unbezahltem Urlaub. In dieser Situation muss die Stadt die finanzielle Belastung der Eltern reduzieren.

Für die Zeit, in der keine Betreuung gewährleistet ist, wäre eine Aussetzung der KiTa-Beiträge eine wertvolle Hilfestellung in dieser schweren Situation.
Charlotte Kunert:„Viele Familien werden in den kommenden Wochen und Monaten durch Lohnausfall, Kurzarbeit, Geschäftsschließungen und Ähnlichem finanzielle Einbußen erleiden. Wir können deshalb die Familien nicht noch zusätzlich durch die Zahlung von Kita-Gebühren belasten, ohne dass die Familien dafür eine Leistung bekommen.“

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