
Frisch-freche Hoffnungen. Ermordet, aber Erinnern lohnt!
Exil frecher Frauen Olga Benario, Ruth Rewald und Maria Osten? Zu Unrecht vergessene Vorkämpferinnen für eine emanzipierte Welt. Von Faschisten und Stalinisten verfolgt und ermordet, von Gutbürgerlichen verdrängt. Wiederentdeckt auf 600 durchgehend spannenden Seiten vom deutsch-amerikanischen 70jährigen Germanistikprofessor Robert Cohan in seinem Erstlingsroman. Ein Tatsachenroman voller wirklicher oder möglicher Begegnungen mit Jahrhundert-Berühmtheiten wie Brecht, Feuchtwanger, Otto Braun, Dimitroff, Pasternak, Döblin, Arnold Zweig, Gide, Aragon, Neruda, Ehrenburg, Anna Segers, mit denen sie lebten, liebten, arbeiteten und diskutierten. Unterstützung, Wegducken und Verrat berühren bei der Lektüre. Gemeinsam ist den drei Frauen der Hunger nach einem selbstbestimmten Leben, gerade auch als Frau, sowie nach Partnerbeziehungen frei von bürgerlichen Besitzansprüchen. Ihr Bedürfnis nach Emanzipation im umfassenden Sinn, das auch ein entschiedenes Engagement für eine neue, nichtkapitalistische Gesellschaft beinhaltet, treibt alle drei gleichermaßen voran. Ergreifend führt der Roman vor, wie jenen „frechen Frauen“ ihre Leidenschaft auf brutale Weise ausgetrieben wird, sie aber unbeugsam ihr Suchen




