Kommunalwahl 2020

Die Grünen in Unna bedanken sich für ein wunderbares Stadtrat-Wahlergebnis. Wir haben 13 Ratsmandate erhalten. Leider hat es für Claudia Keuchel ganz knapp nicht für die BürgermeisterInnen-Stichwahl gereicht. Unser Dank geht an Claudia und alle anderen KandidatInnen. Jetzt beginnt die Arbeit. Wir nehmen den Auftrag gerne an.

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Grüne fordern Planfeststellungsverfahren für beantragte Landebahnerweiterung & sammeln Unterschriften

Die Grünen Unna begrüßen die neue überparteiliche Initiative gegen die Erweiterungspläne des defizitär arbeitenden Flughafen in Dortmund an der Stadtgrenze zu Unna.
Liegt es doch den Grünen gewissermaßen in den Genen für Lärmschutz am Himmel zu sorgen und Widerstand gegen diese irrwitzigen Pläne zu leisten.

Ein unverändertes „Weiter so“ zeugt von Realitätsferne und einer recht befremdlichen Einstellung der Flughafen Dortmund GmbH gegenüber den gesellschaftlichen Entwicklungen. Zumal gerade in Corona-Zeiten und aufgrund des fortschreitenden Klimawandels intensiv über die zukünftige Ausrichtung der Branche diskutiert wird.

Erfreulicherweise sind sich im Rat der Kreisstadt Unna alle Parteien einig, der immer wiederkehrenden Salamitaktik des Flughafens einen Riegel vorschieben zu wollen. Für die Grünen ist klar, dass die Landesbahnerweiterung durch ein Planfeststellungsverfahrens geprüft werden muss und nicht nur die Umweltverträglichkeit, sondern auch die Gesundheit der Menschen Berücksichtigung in der Bewertung des Vorhabens finden muss. Die Massener Bürger*innen haben es zurecht satt und können es im wahrsten Sinne des Wortes – nicht mehr hören.

Wir unterstützen die eingeleitete Unterschriftensammlung, sammeln mit und rufen zur Beteiligung auf. Unterschriftenlisten liegen in unserer Geschäftsstelle und an bekannten Auslageorten aus und sind auf Anfrage erhältlich.

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1001 Hoffnungsgeschichten

500 übergebene Sozial- und Flüchtlingsräder sind 500 Glücksgeschichten von Menschen, die sich auf neue Wege machen können. 500 Geschichten von Menschen die ihre Räder in gute Händen wissen. Und eine Erfolgsgeschichte vom Zusammenwirken in Unna.

Hermann Strahl, Koordinator von Unnas Sozial- und Flüchtlingsräder AG, dankte der Corona-bedingt kleinen Runde bei der Übergabe des 500. Rades den gut 500 Bürger*innen, die gut 600 Räder spendeten. „Sie hätten bei ebay dafür Euros bekommen können, aber sie stifteten die geliebten Drahtesel, damit finanzschwache Menschen in Bewegung kommen können. Unnas Flüchtlingsquartiere liegen meist abseitig, ein Fahrrad ist guter Schritt zur Integration. Wege werden kürzer und lebendiger – ob in Deutschkurse, zur Schule, zum Sportverein, zum Einkauf oder ins Stadtleben. In einigen Fällen ermöglichte unser Rad sogar Arbeitsaufnahmen. Und Räder sind meist auch einfache Glücksbringer für Körper und Psyche. Nicht nur in Coronazeiten kommt man in Bewegung, kann die neue Heimat erkunden und Menschen treffen.

In vier Jahren hat das 10-köpfige Team jetzt 500 Räder verkehrssicher aufgearbeitet, und ausgegeben. Einige Räder wurden ausgeschlachtet oder an die Radstation weitergespendet, weil uns Ersatzteile oder Kenntnisse fehlten. „Dank an Lars Rehbein und seinem Team für Mitschrauben nach Dienstschluss und viele Tipps! Ohne Radstation und uns würden Unnas Schrottberge steigen!“

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Tschüß Rita. Danke für ganzganz viel. Und bis bald!

„Das ist sie!“ raunte es durch das Barockfest in der Lindenbrauereibaustelle im heissen Sommer 1986. Mit Frack und Zylinder chaplinesk rockte sich die neue und erste Frauenbeauftragte dieser Stadt in Unnas Leben. Nach 34 Jahren hauptamtlicher Unna-Veredelung steht Rita Weissenberg jetzt vor neuen Berufungen.

Umweltbeauftragte, Fahrradbeauftragter, Frauenbeauftragte, der Einzug der Grünen/GAL hatte Unnas SPD-Patriarchen für neue Fragen geweckt, zumindest im Stellenplan. Schon am Start wußte sie mit  Dorothea Weidner (CDU) und Uschi Riekenbrauck (GAL/Grün) gleich von zwei Fraktionsvorsitzende hinter sich, was sie geschickt einspielen konnte, wenn sie in Verwaltung oder Mehrheitsfraktion auf Widerstände traf. Auch Unnas vielschichtige Frauenbewegung konnte mit ihr gleich Pflöcke einschlagen. Frauenförderplan, Frauennotruf, Beratungsstelle, Frauenhaus, 8. März-Aktionen, Salons und Gesprächskreise sind heute feste Säulen in Unnas Stadtkultur.

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Grüner Einspruch verschafft Zeit für Bürger*innenversammlung in Massen

Wegen eines Formfehlers bei der Beschlussfassung in der Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Bauen und Verkehrs (ABSV) in der vorigen Woche haben die grünen Ratsvertreter in dem Gremium gemeinsam mit dem Vertreter der Freien Liste Unna (FLU) formal Einspruch eingelegt. Der Einspruch hat aufschiebende Wirkung. Das bedeutet, dass der im ASBV beschlossene Beginn des Bauleitplanverfahrens erst einmal nicht durch die Verwaltung umgesetzt werden kann. Der Rat der Kreisstadt Unna muss zwingend über den Einspruch entscheiden und kann dies wegen der Sommerferien erst in seiner nächsten Sitzung im Herbst tun. „Das gibt den Bürger*innen nun auf demokratischem Wege die Möglichkeit, bei der Kommunalwahl am 13. September über die zukünftige Entwicklung in ihrem Stadtteil abzustimmen.“, ist Claudia Keuchel – Bürgermeisterkandidatin für die Grünen – froh, dass bei dieser wichtigen Weichenstellung nicht über die Köpfe der Menschen hinweg entschieden wird. „Außerdem ist jetzt noch Zeit genug, vor dem Aufstellungsbeschluss die vorgeschriebene Bürgerversammlung durchzuführen.“

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Wann kommt die Verkehrswende? Grüne erkennen weiterhin kein Einsehen bei unsinnigen Verkehrskonzepten

Von allen Parteien im demokratischen Spektrum hört man derzeit Beiträge zum Thema Verkehrswende. Es soll jetzt endlich losgehen, Fahrradwege hier, ein bisschen grün dort, die Zukunft wird rosig! Die Realität sieht bisweilen anders aus. Die vor allem aus ökologischen Gründen umstrittene Weiterplanung der OW3A / Westtangente von Dortmund über Kamen auf das Unnaer Stadtgebiet findet nach zugesicherter Planungsfinanzierung durch das Land weiterhin Anklang in den Ohren der Entscheidungsträger*innen. Die Verkehrswende lässt also immer noch auf sich warten und die freudige Zustimmung zum Projekt verdeutlicht, wie ernst man es mit Themen wie ökologischer Nachhaltigkeit auch zukünftig meint.

Dabei ist seit langem klar, dass Umgehungsstraßen vor allem eins bringen: Mehr Verkehr. Die Benutzung des Autos wird hier mit dem Geld der Steuerzahler*innen teuer attraktiviert, während Schienen wegen hohem Investitionsstau zurückgebaut werden. Busfahrten zu später Stunde werden nicht realisiert, weil der Bedarf fehlt und die Benutzung zu teuer ist. Wer in diesen Zeiten und entgegen allen wissenschaftlichen und ökologischen Ratschlägen noch eine Umgehungsstraße parallel zu einer 6 spurigen Autobahn durch ein Naturschutzgebiet fordert, verspielt die Glaubwürdigkeit beim Thema Verkehrswende.

Mit dem Bau der Straße werden dann auch noch Folgekosten für den Erhalt der Straße fällig die sonst in Fahrradwege & andere ökologischere Verkehrsinfrastruktur fließen könnte.

Claudia Keuchel, Bürgermeisterkandidat*in für die Grünen Unna, empfiehlt daher:„Wählt das Original! Die betroffenen Bürger*innen fordern zu Recht eine Verkehrsentlastung, diese kann aber nicht in einer Zerstörung der natürlichen Erholungsgebiete rundum liegen. Wir brauchen die Verkehrswende jetzt zum Wohle aller“.

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Flughafen Dortmund – Die Grünen Unna fordern keine Verlängerung der Landebahn!

Die Pläne des Dortmunder Flughafens zur Verlängerung der Landebahn um 300 Meter stoßen auch bei den Grünen im Rat der Kreisstadt Unna wie auch bei den Dortmunder Grünen auf energischen Widerspruch. Der Flughafen hat Ende Mai einen Antrag bei der zuständigen Bezirksregierung Münster gestellt, die Landeschwelle um 300 Meter in Richtung Unna zu verlegen, um damit die Landebahn zu verlängern.

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Grüne fordern Konjunkturprogramm mit ökologischer Lenkungswirkung für Unnas Zukunftssicherung

Einfach nur Bauen ohne weiteren Plan, wie von der CDU gefordert kann nicht alles sein!

„In der Krise liegt nun auch die Chance eine echte klimagerechte Wende einzuläuten. Konjunkturprogramme müssen in Unna mit ökologischer Lenkungswirkung eingesetzt werden“- richtet Bürgermeisterkandidatin Claudia Keuchel ihren Blick in die Zukunft. „Wenn wir wirtschaftlich lebensfreundlich auf Dauer bestehen wollen, können wir nicht an alten Mustern der Stadtentwicklung kleben bleiben, sondern müssen nachhaltig planen.“

Das bloße Hochziehen von Bauten führt nicht automatisch zu einem gesunden Konjunkturprogramm für die Stadt Unna, sondern vor allem zu dicker Luft und weniger Platz. Auch das Erhalten von wertvollen Grünflächen kann genauso Teil eines Konjunkturprogramms sein, wie auch die Ansiedlung von mittelständischen Unternehmen, die mit grünen Ideen schwarze Zahlen schreiben.

Um zukünftige Krisen besser überstehen zu können, bedarf es einer viel nachhaltigeren Entwicklungsplanung als bislang. Anstatt den Blick von Projekt zu Projekt zu richten, wünschen sich die Grünen, dass auf einen Gesamtplan hingearbeitet wird. Mit integrierten Stadtentwicklungskonzepten – insbesondere für Massen, Königsborn, Innenstadt und auch für die Dörfern gilt es, eine gesamtstädtische Perspektive für ein Unna 2030+ einzunehmen.

Die Krise nach der Krise zu verhindern ist vor allem eine Sache der Nachhaltigkeit und kann verhindert werden, indem wir nicht einfach nur Bauen, versiegeln und betonieren, sondern intensiver als bisher die klimatischen und sozialen Folgen unserer Beschlüsse prüfen. Der Rat der Kreisstadt Unna hat sich zu Klimaschutzzielen verpflichtet – nehmen wir sie endlich ernst!

Zu den bisher gefassten Beschlüssen für bereits geplante Bauvorhaben stehen die Grünen als Zeichen von Verlässlichkeit in der Krise.

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Kommunalwahl 2020

Grün wählt Listen und Wahlkreiskandidat*innen.

Vielfältig. Kompetent. Engagiert.

Sehr gut besucht war die Mitgliederversammlung der GRÜNEN Unna, um die Kandidat*innen für die Kommunalwahl am 13. September zu wählen. Ungewohnt war der Abstand, der zwischen den Sitzplätzen eingehalten werden musste aber das tat der menschlichen und politischen Nähe zueinander keinen Abbruch.

Sogar ein urgrüner Selbstanspruch konnte erstmalig erfüllt werden: die 26 Listenplätze sind zur Hälfte auf den ungeraden Plätzen mit Frauen besetzt!

Fraktionsvorsitzende Charlotte Kunert und ihr Stellvertreter Karl Dittrich führen die Liste an. Mit der 30jährigen Biotechnologin Ronja Kossack folgt auf Platz 3 das erste von vier neuen Gesichtern auf den ersten 10 Listenplätzen. Schulausschussvorsitzender und Buchhändler Michael Sacher wurde auf Platz 4 gewählt, die Architektin und zib-Café-Betreiberin Ines Nieders-Mollik auf Platz 5 mit der in der OGS arbeitenden Uta Steinmaus, als Huckepackkandidatin.

Neu auf der Grünen Liste ist der Jurist und Regierungsrat Sandro Wiggerich auf Platz 6 und die Agrarwissenschaftlerin Simone Hackenberg auf Platz 7.

Auf Platz 8 folgt Sacit Soyubey, Maschinenbauingenieur mit Schwerpunkt Energieeffizienz. Julia Kullnat auf Platz 9 arbeitet seit 2016 im Lüsa-Projekt und studiert zusätzlich Soziale Arbeit. Carsten Morgenthal auf Listenplatz 10 ist Verwaltungsjurist und Redakteur.

Auch die weiteren 16 Listenplätze sind vielfältig gemischt. Die meisten Kandidat*innen haben oft schon in mehreren Berufen gearbeitet. Vier Kandidat*innen davon sind Selbstständige. Alle sind ehrenamtlich engagiert. In Schulpflegschaften, Sozial- und Flüchtlingshilfe, im Naturschutz, ADFC oder auch auf der Bühne des Narrenschiffs. Die Altersspanne geht von 18 bis 77 Jahre.

Motiviert und optimistisch rechnen sich die Grünen auch Chancen auf Direktmandate in den 23 Wahlkreisen aus. In allen Wahlkreisen kandidieren Menschen, die gern in ihren Ortsteilen wohnen, aber auch die Probleme kennen.

„Grüne Ortsvorsteher*innen werden zum Beispiel über Ortsteilkonferenzen endlich Bürgerbeteiligung erleichtern- und zwar im Vorfeld einer Planung und nicht erst danach, wenn alles schon entschieden ist!“ wünscht sich Bürgermeisterkandidatin Claudia Keuchel mit ihrem Team.

Sie und die Massener Grünen Kandidat*innen können über die geplante Einzelhandelsentwicklung in der Dorfmitte nur den Kopf schütteln.

„Einzelhandelsverdrängung, mangelnde Bus- und Radanbindungen, Kahlschläge und Versiegelungen machen allen Ortsteilen zu schaffen. Wir brauchen dringend integrierte Stadtentwicklungskonzepte für ein Unna 2030+!“ Charlotte Kunert freut sich jetzt nach der Kandidat*innenwahl mit dem starken Grünen Team in den Wahlkampf zu starten.

Die Hygiene- und Abstandsregeln machten die Wahlversammlung in der Stadthalle zu einem denkwürdigen Ereignis.

Die Grünen Videokonferenzen laufen seit Anfang April immer lebendiger und natürlich halten wir uns an die Verordnungen auch damit sie bald gelockert werden können. Straßenwahlkampf, Schulveranstaltungen, Hausbesuche – wir sehnen uns danach! Und trotzdem sind und bleiben wir ansprechbar – über Tel/WhatsApp 02303 14511 oder info@gruene-unna.de können wir uns verabreden. Ob mit mir oder Kandidat*innen, Claudia Keuchel (info@claudia-keuchel.de, www.claudia-keuchel.de ) und ihr Team sind immer mehr unterwegs.

Zum Anschauen der Reserveliste & Bezirksbewerber*innen bitte auf Weiterlesen klicken

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