GRÜNE UNNA

Klimaschutz geht nur gemeinsam

Grüne fordern Maßnahmen zur Eindämmung von Klimakatastrophen

NRW und auch Unna haben in den letzten Tagen traurige Schlagzeilen gemacht. Ganze Landstriche wurden aufgrund von erheblichem Starkregen überflutet, Straßen waren nicht mehr passierbar, Bäche und Flüsse traten über die Ufer und bahnten sich ihren Weg, sogar bis in bewohnte Häuser. In Unna wurden die Auswirkungen in Stadtteilen wie Massen, Billmerich und Königsborn deutlich sichtbar, mit spürbar schlimmen Folgen für die dort wohnenden Menschen.
Wir Grüne sprechen den Opfern dieser Katastrophe unser Mitgefühl aus und danken insbesondere auch den Hilfskräften von Feuerwehr, Polizei, THW und den vielen Freiwilligen und Nachbarschaften, die die Katastrophe bändigen.  Wie auch in der Coronazeit bieten wir unser Netzwerk an, um zu helfen – sei es das Ausräumen von Häusern, die Erledigung von Einkäufen oder sonstigen Dingen, die in einer solchen Situation notwendig sein können. Hierzu einfach eine Email schicken an gruenhilft@gruene-unna.de oder uns in den sozialen Kanälen kontaktieren.

Die Wissenschaft mahnt seit Jahrzehnten, dass wir nicht wie bisher weitermachen können. Auch das Strategiekonzept Klimawandel für Unna sieht entsprechende Maßnahmen zur Vermeidung solcher Katastrophen vor. Bislang scheiterte es daran, die vereinbarten Maßnahmen auch verbindlich einzuhalten. Wir versiegeln weiter wertvolle Fläche und schaffen es nicht schnell genug, unseren CO2 Ausstoß zu verringern. Weitere Pläne zur Verdichtung und Zerstörung relevanter Flächen in Unna müssen unter diesen Gesichtspunkten dringend neu bewertet werden und auf den Prüfstand kommen. Zusätzliche Straßenausbauvarianten  für den motorisierten Verkehr sollten auf jeden Fall vermieden, vielleicht sogar gestoppt werden, um dem motorisierten Verkehr nicht noch mehr Platz zu bieten. Ein massives Aufforstungsprogramm / Entsiegelung muss die Vegetation wieder zurück in die Städte holen und Wasser muss versickern können.

In Form von Klimainseln in und auch außerhalb der Stadt kann ebenfalls zusätzlicher Stauraum geschaffen werden. Es muss auch zwingend darauf geachtet werden im Rahmen der Wasserrahmenrichtlinie, die relevanten Gewässer weiter ökologisch zu renaturieren und nicht im blinden Aktionismus jetzt nur tiefer auszubaggern. „Dem Wasser wieder Raum geben“. Die Unwetterkatastrophe hat gezeigt, wie stark die Freiheit von uns und kommender Generationen gefährdet ist, wenn wir nichts tun – in der Angst unsere jetzige Freiheit zu verlieren.

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