GRÜNE UNNA

Energiewende nicht zu stoppen – Grün trifft Möglichmachunternehmer

Wie gelingt die wirtschaftliche Transformation?
Der energiepolitische Sprecher der Grünen Bundestagsfraktion Jan-Niclas Gesenhues und die Grüne Landtagskandidatin und Mikrobiologie-Nachwuchsprofessorin Ronja Kossak trafen sich mit engagierten Unternehmern zu einem Diskussionsabend in Holzwickede.
 
Betriebsbesichtigung:
Bei der Besichtigung des Unternehmens  #Gatter3 geführt von Geschäftsführer Metin Duman, konnte vor der Abendveranstaltung konkret erlebt werden, wie Unternehmen die Energiewende bereits heute aktiv gestalten und vorantreiben. Der Systemdienstleister unterstützt Unternehmen von der Planung bis zur Montage, vom Ingenieur am PC bis zum Monteur beim Kunden und bildet zudem zukunftsorientiert noch 15-20 Azubis pro Jahr aus.
Dumans Eltern kamen als Migranten mit nichts nach Deutschland. „Nicht schreiben, bereden, lange überlegen, sondern anpacken und machen! Dazu gehören natürlich auch gute Mitarbeiter und zukunftsfähige Ideen für das Geschäft, vor allem aber eben das Machen und Loslegen,“ ist die Haltung des Tatkräftigen. Von dieser beeindruckenden Einstellung konnte sich auch Holzwickedes Bürgermeister Till Knoche bei der Betriebsbesichtigung überzeugen.
 
 
Podiumsdiskussion:
Auf der abendlichen Podiumsdiskussion bereicherten dann zwei weitere Unternehmer mit anregenden Ausführungen die diskussionsfreudige Runde.
 
 
Dieter Röttger von ENTEGRO
(„Speichertechnik ausbauen, Fassaden-PV, die im Winter die passende Technik wegen gutem Sonnenwinkel bietet. Förderungen beibehalten bzw. wieder einsetzen als psychologisches Signal, das Märkte anschieben könnte“)
 
Wilfried Ponischowski von envi Energie
(„i.d.R. sind 20% Energieeinsparung möglich, das senkt Kosten und fossile Energieabhängigkeit. Wenn Unternehmen energieeffizienter arbeiten, lohnt sich das auch wirtschaftlich.“)
 
Die Botschaften waren dabei durchaus kritisch, aber auch ermutigend:
🟢 Die Energiewende ist bereits jetzt ein Erfolg. Sie ist Realität und nicht mehr zu stoppen oder rückgängig zu machen.
🟠 Trotzdem bleibt noch viel zu tun. Ausufernde Bürokratie belastet die Unternehmen erheblich. An manchen Stellen fehlen Anreize und Förderung und es braucht mehr Planungssicherheit und eine klare Strategie.
 
 
 
Jan-Niclas Gesenhues:
„Ich habe immer mehr das Gefühl, dass die Wirtschaft und das Land schlecht geredet wird. Ich wünsche mir genau diesen Optimismus, dass man mit Innovationen, mit motivierten Mitarbeitern und halt mit diesem Macher-Willen Unternehmen und die Wirtschaft gesamt nach vorn bringt.“
 
Ronja Kossack:
„Aber bei aller berechtigten Kritik sollten wir uns auch nicht kleiner machen, als wir sind. Deutschland ist ein starker Wirtschafts- und Innovationsstandort. Hier entstehen neue Technologien, Unternehmen und Geschäftsmodelle. Wir wollen deshalb weder Probleme noch Chancen kleinreden. Für uns bedeutet das: Zuhören, Kritik ernst nehmen und daraus eine positive und konstruktive Zukunftsvision entwickeln. Eine innovative klimaneutrale Wirtschaft macht Deutschland zukunftsfähig!“ 
 
Text und Fotos: Team Grüne Unna
 

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