GRÜNE UNNA

Trauriger Unfall zeigt Notwendigkeit der Verbesserung der Verkehrssicherheit, insbesondere auf Schulwegen

Seit 2024 gibt es ein Mobilitätskonzept, das vom Rat beschlossen wurde. In diesem werden mit hoher Priorität Maßnahmen zu sicheren Verkehrsführung für Radfahrende an (Ampel-)Kreuzungen empfohlen. Dazu zählen Aufstellflächen vor dem Kfz-Verkehr, farblich und durch Piktogramme deutlich gekennzeichnete Furten für den Radverkehr und bevorrechtigte Signalschaltungen, die Radfahrenden einen Vorsprung an Ampeln geben, womit sie in das Sichtfeld des Kfz-Verkehrs gelangen. Zusätzlich sollte der Abstand zu wartenden Kfz‘s vergrößert werden.

Ursula Kreppein, Ratsmitglied von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:

„Obwohl die Kreuzung Uhlandstr. / Morgenstr. auf einem sehr wichtigen Schulweg liegt und obwohl Anwohner vor Gefahren gewarnt haben, ist es dort nun zu einem schweren Unfall mit einer Radfahrerin gekommen.

Nach der neuen Unfallstatistik gab es im Jahr 2025 in der Kreisstadt Unna insgesamt 224 Verunglückte bei Verkehrsunfällen. Davon 87 im PKW, 40 mit Motorrad, E-Bike über 25km/h oder E-Scooter, 83 mit Fahrrad oder Pedelec bis 25km/h und 19 zu Fuß.

Also gibt es viel zu tun, bevor es zu weiteren schweren Unfällen kommt. Insbesondere auf Schulwegen und bei Warnungen durch Bürger, die viele Beinah-Unfälle beobachten (z.B. Kessebürener Weg), natürlich an der jetzigen Unfallstelle selbst und an Unfallschwerpunkten muss gehandelt werden!“

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