Wahlprogramm

Unser Wahlprogramm

Verkehr

 

Wir gestalten Mobilität mit Zukunft. Jede und jeder soll sicher, schnell, umweltfreundlich und entspannt durch unsere Stadt kommen. Dazu braucht es zusätzlichen Raum und Mittel für Rad-, Fuß- und ÖPNV-Verkehr sowie Platz zum Bummeln, Verweilen und Spielen.

Konkret gehen wir folgende Initiativen an:

  • Mehr Raum für das Rad
    Weite Teile der Innenstadt werden zu Fahrrad- und Fußgängerstraßen. Wir entwickeln ein dichtes Netz von Fahrradwegen zwischen den Ortsteilen sowie zu deren Anbindung an die Innenstadt. Ein erfolgreiches Beispiel hierfür ist die Modell-Fahrradstraße Platanenallee.
    Wichtig ist eine sichere Gestaltung dieser Fahrradwege, möglichst vom Straßenverkehr abgetrennt. Bis 2025 wollen wir so den Anteil des Radverkehrs in Unna von zurzeit 11% auf 25% steigern.
  • Sichere Schulwege
    Jede Verkehrsgestaltung ist nur so gut wie die Sicherheit der Schulwege. Daher muss diese bei jeder Weiterentwicklung der Verkehrsinfrastruktur im Fokus stehen.
  • Sichere Stellplätze auch für Drahtesel
    Freude am Fahren bedeutet im Falle des Rads oder E-Bikes auch, dass man es sicher parken und nachher wieder mitnehmen kann. Wir werden sichere Stellplatzanlagen schaffen, sodass man beruhigt sein Rad abstellen kann.
  • Buslust statt Busfrust
    Wir brauchen deutlich bessere Busverbindungen. Dichte Takte und gute Verbindungen soll Lust auf den ÖPNV machen. Dieser wird ergänzt durch Angebote wie Carsharing, On-Demand-Busse oder Nachbarschaftsapps. Dazu können durch BürgerInnenbeteiligung und die Nutzung digitaler Möglichkeiten passgenaue, transparente und stetig bessere Angebote geschaffen werden.
  • Barrierefreier Bahnhof mit guten Verbindungen
    Unser Bahnhof braucht endlich einen Aufzug für das Gleis nach Münster. Dieses muss für alle Menschen gut erreichbar sein – ob mit Rollstuhl, Kinderwagen oder Rad. Des Weiteren setzen wir uns bei der Bahn dafür ein, dass Unna wieder IC-Bahnhof wird und somit wirksam an das Schnellzugnetz angebunden wird.
  • Wenn schon warten, dann angenehm
    Ob per Bus oder Bahn – Wartezeiten kommen vor. Häufig sind es Kleinigkeiten, die für deutliche Verbesserung sorgen. Der Windschutz am Busbahnhof, ein Wartehäuschen an der Bushaltestelle, eine Haltestelle am Krankenhaus – versprochen wird viel, wir setzen es um.
  • Mobilstationen in Hemmerde, Lünern und Massen
    Neben dem Bahnhof in Unna sollen auch die Bahnhöfe in Hemmerde, Lünern und Massen zu modernen Mobilstationen ausgebaut werden. Dazu gehören Radstationen, Leihfahrräder und Carsharing-Angebote.
  • Barrierefreie Fußwege
    Gut ausgebaute Bürgersteige, abgesenkte Bordsteine, mehr Bänke – es sind auch hier Kleinigkeiten, die mobilitätseingeschränkten Menschen die Fortbewegung sehr vereinfachen.
  • Gemeinsame überregionale Mobilitätsgestaltung
    Ob nun der Radschnellweg Ruhr vom Hamm nach Duisburg, die Zugnetzplanung oder die Tarifgestaltung – Unna muss sich im Regionalverband Ruhr sowie beim Land NRW dafür einsetzen, dass diese im Sinne Unnas umgesetzt werden.

 

Unser komplettes Verkehrskonzept Unna können Sie hier herunterladen.

Umwelt & Wirtschaft

 

Unna muss möglichst schnell klimaneutral werden. Durch Förderung erneuerbarer Energien, ökologisches Bauen und Ausbau von Stadtbegrünung wird Unna nicht nur ökologischer, sondern auch noch lebenswerter. Überregional setzen wir uns vor allem für ein Umdenken in der Landwirtschaft ein.

Konkret gehen wir folgende Initiativen an:

  • Stadtgrün statt Beton
    Bäume spenden Schatten im Sommer, Lebensraum für Vögel sowie Freude beim Bummeln. Wir brauchen mehr Bäume, nicht weniger. Die derzeitige Praxis bei Bauvorhaben immer wieder Bäume unnötig abzuholzen muss enden.
  • Biodiversität auch in der Stadt
    Wir richten vermehrt Blühstreifen auf öffentlichen Grünflächen sowie größere Blühwiesen im Kurpark und Bornekamp ein. Hier kann mit wenig Geld viel zur Schaffung von Lebensraum für Insekten und zur Steigerung der Biodiversität erreicht werden.
  • Urban Gardening
    Das Konzept der „Essbaren Stadt“ funktioniert bereits in vielen Städten. Auch in Unna kann es helfen Menschen ohne eigenen Garten Zugang zu selbstangebauten Lebensmitteln zu verschaffen und insbesondere Jugendlichen Erfahrungen mit Lebensmitteln zu ermöglichen.
  • Stadtentwicklung
    Die Stadtentwicklung muss in vielen Bereichen umgekehrt werden. Statt fortschreitender Flächenversiegelung für Straßen, Logistikbetriebe oder Parkplätze benötigen wir intelligente Quartiersentwicklung, diversifizierte Wirtschaftsstrukturen und mehr Grünflächen. Statt Verkehrsinfarkt erzeugender Einkaufszentren wie an der Mühle Bremme benötigen wir mehr wohnortnahe Versorgung sowie Stil und Kultur auch in der baulichen Entwicklung der Stadt. Das Einkaufszentrum in Unna-Massen wollen wir verhindern, damit Massen nicht im Stau versinkt. Insgesamt brauchen wir eine Stadtentwicklung, welche die Verkehrs- und Lärmbelastung viel stärker berücksichtigt. Wohnortnahe Angebote für Einkauf, Kultur und Freizeit bedeuten weniger Stau, weniger Lärm und mehr Lebensqualität in unserer Stadt.
  • Förderung von Photovoltaik
    Wir fördern Solarstrom bei Neubauten und im Bestand. Ziel muss es sein möglichst viele Dachflächen mit Photovoltaik zu bestücken. Auch Solaranlagen auf Freiflächen können gefördert werden, wenn ihre Auswirkungen auf umgebende Ökologie begrenzt sind.
  • Ökologische und regionale Landwirtschaft
    Wir setzen uns überregional für eine nachhaltige Landwirtschaft ein, die mit Tieren, Umwelt und Menschen respektvoll umgeht. Das geht nur gemeinsam mit den LandwirtInnen. Auch die Bauernhöfe in unseren Ortsteilen stehen unter hohem wirtschaftlichen Druck. Wir unterstützen sie mit dem Aufbau einer regionalen Vermarktungsplattform insbesondere für nachhaltige Produkte, welche diesen häufig familiär geführten Kleinbetrieben einen neuen Marktzugang und eine erweiterte wirtschaftliche Perspektive geben wird. Die Bauernhöfe sind von fundamentaler Bedeutung für die dörflichen Strukturen in unseren ländlichen Ortsteilen.
  • Unna als Vorbild für regionale Ernährung
    Unsere Schulen, Kitas und Behördern sollen möglichst viele regionale und ökologisch produzierte Lebensmittel verwenden. Das hilft der Umwelt und unseren regionalen landwirtschaftlichen Betrieben.

Umwelt & Wirtschaft

 

Unna muss möglichst schnell klimaneutral werden. Durch Förderung erneuerbarer Energien, ökologisches Bauen und Ausbau von Stadtbegrünung wird Unna nicht nur ökologischer, sondern auch noch lebenswerter. Überregional setzen wir uns vor allem für ein Umdenken in der Landwirtschaft ein.

Konkret gehen wir folgende Initiativen an:

  • Stadtgrün statt Beton
    Bäume spenden Schatten im Sommer, Lebensraum für Vögel sowie Freude beim Bummeln. Wir brauchen mehr Bäume, nicht weniger. Die derzeitige Praxis bei Bauvorhaben immer wieder Bäume unnötig abzuholzen muss enden.
  • Biodiversität auch in der Stadt
    Wir richten vermehrt Blühstreifen auf öffentlichen Grünflächen sowie größere Blühwiesen im Kurpark und Bornekamp ein. Hier kann mit wenig Geld viel zur Schaffung von Lebensraum für Insekten und zur Steigerung der Biodiversität erreicht werden.
  • Urban Gardening
    Das Konzept der „Essbaren Stadt“ funktioniert bereits in vielen Städten. Auch in Unna kann es helfen Menschen ohne eigenen Garten Zugang zu selbstangebauten Lebensmitteln zu verschaffen und insbesondere Jugendlichen Erfahrungen mit Lebensmitteln zu ermöglichen.
  • Stadtentwicklung
    Die Stadtentwicklung muss in vielen Bereichen umgekehrt werden. Statt fortschreitender Flächenversiegelung für Straßen, Logistikbetriebe oder Parkplätze benötigen wir intelligente Quartiersentwicklung, diversifizierte Wirtschaftsstrukturen und mehr Grünflächen. Statt Verkehrsinfarkt erzeugender Einkaufszentren wie an der Mühle Bremme benötigen wir mehr wohnortnahe Versorgung sowie Stil und Kultur auch in der baulichen Entwicklung der Stadt. Das Einkaufszentrum in Unna-Massen wollen wir verhindern, damit Massen nicht im Stau versinkt. Insgesamt brauchen wir eine Stadtentwicklung, welche die Verkehrs- und Lärmbelastung viel stärker berücksichtigt. Wohnortnahe Angebote für Einkauf, Kultur und Freizeit bedeuten weniger Stau, weniger Lärm und mehr Lebensqualität in unserer Stadt.
  • Förderung von Photovoltaik
    Wir fördern Solarstrom bei Neubauten und im Bestand. Ziel muss es sein möglichst viele Dachflächen mit Photovoltaik zu bestücken. Auch Solaranlagen auf Freiflächen können gefördert werden, wenn ihre Auswirkungen auf umgebende Ökologie begrenzt sind.
  • Ökologische und regionale Landwirtschaft
    Wir setzen uns überregional für eine nachhaltige Landwirtschaft ein, die mit Tieren, Umwelt und Menschen respektvoll umgeht. Das geht nur gemeinsam mit den LandwirtInnen. Auch die Bauernhöfe in unseren Ortsteilen stehen unter hohem wirtschaftlichen Druck. Wir unterstützen sie mit dem Aufbau einer regionalen Vermarktungsplattform insbesondere für nachhaltige Produkte, welche diesen häufig familiär geführten Kleinbetrieben einen neuen Marktzugang und eine erweiterte wirtschaftliche Perspektive geben wird. Die Bauernhöfe sind von fundamentaler Bedeutung für die dörflichen Strukturen in unseren ländlichen Ortsteilen.
  • Unna als Vorbild für regionale Ernährung
    Unsere Schulen, Kitas und Behördern sollen möglichst viele regionale und ökologisch produzierte Lebensmittel verwenden. Das hilft der Umwelt und unseren regionalen landwirtschaftlichen Betrieben.

Soziales.

Wir entwickeln erstklassige Bildungseinrichtungen sowie einen florierenden Arbeitsmarkt. Wohnen muss in Unna auch künftig bezahlbar und attraktiv bleiben. Unna soll eine Stadt sein, in der Gleichstellung und Gleichberechtigung gelebt wird. Eine Stadt, die auch nachts für alle sicher ist, in der Jugendliche sich treffen und entwickeln können.

Konkret gehen wir folgende Initiativen an:

  • Erstklassige Bildung
    Eine erstklassige Schullandschaft muss im zentralen Interesse jeder Politik stehen. Unsere Schulen befinden sich jedoch seit Jahrzehnten im Renovierungs- und Sanierungsstau – diesen werden wir auflösen. Insbesondere der offene Ganztag und die Digitalisierung müssen deutlich ausgebaut werden.
    Außerdem werden wir die beiden Großprojekte Grundschule Hertinger Tor und Neubau Realschule Massen voranbringen.
  • Arbeitsmarkt und Ausbildung voranbringen
    Trotz einer insgesamt positiven Entwicklung des Arbeitsmarkts in den letzten Jahren bleibt noch viel zu tun. Die Zahl an Ausbildungsstellen muss deutlich gesteigert und die Möglichkeiten für Langzeitarbeitslose verbessert werden. Hierzu muss die Stadt einerseits selbst entsprechende Stellen schaffen, andererseits auch die entsprechenden Akteure (Arbeitgeber, Wirtschaftsförderung, Gewerkschaften, Schulen, Werkstatt, etc.) zusammenbringen, um gemeinschaftlich attraktive Arbeitsmöglichkeiten zu schaffen. Wir müssen auch unsere Abhängigkeit vom Logistiksektor senken und vermehrt höherqualifizierte Jobs anziehen. Möglichkeiten dafür bieten z.B. eine Förderung der Gesundheitsbranche, der Green Economy, digitalbasierter Geschäftsmodelle. sowie Kreativwirtschaft.
  • Jugendräume schaffen Jugendträume
    Unnas Jugend braucht öffentlichen Raum zur Entfaltung. Orte, an denen man sich treffen kann, chillen, Musik hören, aktiv sein, oder anderes. Dafür möchten wir nach dem Modell der „Villa“ in Holzwickede einen Raum zur freien Entfaltung der Jugendlichen in der Lindenbrauerei schaffen. Die Stadt kann hier flexibel Veranstaltungen für Jugendliche anbieten, oder diese gestalten ihre Räume und Zeit selbst.
    Jugendangebote sollen auch in den Stadtteilen in Zusammenarbeit mit dortigen lokalen Akteuren geschaffen werden. Weiterhin braucht es Räume zum Feiern, Studios oder Musikprobenräume zur Entfaltung. Diese Angebote sollen Mädchen und Jungen gleichermaßen erreichen – am besten verbunden mit einer aktiven Beteiligung der Jugendlichen in der Entwicklung.
    Die Eishalle möchten wir so ausbauen, dass sie neben dem Eissport für weitere Indoorsportangebot wie z.B. Bouldern, Parkour oder moderne Bewegungskunst wie Tricking und Streetartistik genutzt werden kann.
  • Wohnen attraktiv und bezahlbar halten
    Wie in vielen Städten wird auch in Unna der Wohnraum knapper und teurer. Hier ist es wichtig, dass wir insbesondere im unteren Preissegment vermehrt Wohnraum schaffen. Hierzu wollen wir wieder eine stärker am Gemeinwohl orientierte Wohnungs- und Siedlungspolitik etablieren.
    So wollen wir z.B. sicherstellen, dass in jedem Neubaugebiet 30% des Wohnraums öffentlich geförderter Wohnraum wird. Baulücken und Brachflächen sollen effektiv für Wohnraum mobilisiert werden. Die Stadt muss dazu wieder vermehrt Grunderwerb betreiben. Auch muss die Verwaltung sicherstellen, dass Wohnraum als Wohnraum bestehen bleibt und nicht nach und nach zu Büroräumen umfunktioniert wird. Dafür muss das Team der Bauverwaltung entsprechend gestärkt werden. Schließlich sollte bei allem Kostenbewusstsein nicht vergessen werden, dass Wohnraum das Stadtbild prägt. Moderne, praktische, ökologische und ästhetische Wohnraumgestaltung müssen daher zusammengehen.
  • Gleichstellung leben
    100 Jahre Frauenwahlrecht sind ein guter Anlass Gleichstellung weiterzudenken. Wir werden auf politischer Ebene einen Gleichstellungsausschuss einführen, in den sich VertrerterInnen von Frauen- und LSBTTIQ-Initiativen einbringen. In der Stadtverwaltung wollen wir die Zahl der Frauen in Führungspositionen weiter fördern. Bisher sind nur 30% der Führungskräfte weiblich. Insbesondere durch das verstärkte Ermöglichen von Teilzeitarbeit in Führungspositionen und die intensivierte Förderung von Elternzeit auch für Männer wollen wir mehr Frauen in Spitzenpositionen bringen.
    Auch die Wirtschaftsförderung soll noch stärker spezifische Angebote für Gründerinnen und Unternehmerinnen schaffen. Selbstständige Frauen wollen wir im Fall einer Schwangerschaft z.B. durch einen Fonds unterstützen. Durch flexible Angebote für Kinderbetreuung und häusliche Pflege sowie durch schnelle Hilfe bei Haushaltsnotfällen wollen wir insbesondere Frauen Entlastung bei der familiären Arbeit schaffen.
    Sicherheit insbesondere für Frauen werden wir durch die Identifikation und Reduzierung von Angsträumen im öffentlichen Raum schaffen. Für Frauen in Notsituationen werden wir weiter die gute Arbeit der Frauenberatungsstelle in Unna unterstützen. Frauenhausplätze anbieten, kostenlose Rechtsberatung, bei der Wohnungssuche unterstützen und Notschlafstellen vorhalten.
  • Digitalisierung
    Die Verwaltung der Stadt Unna muss deutliche Schritte zum digitalen Wandel unternehmen. Ziel soll eine moderne, leistungsfähige, sichere und für die BürgerInnen einfach nutzbare digitale Verwaltung sein. eGovernment und OpenData soll selbstverständlich werden. Dabei spielt Datensouveranität und der Schutz persönlicher Daten für uns eine zentrale Rolle.
    Schulen und Firmen werden beim digitalen Wandel tatkräftig unterstützt, Co-Working Spaces und Digitalzentren unterstützen den Aufbau einer Digitalwirtschaft in Unna. Eine regionale Vertriebsplattform mit entsprechender App unterstützt die Vermarktung regionaler Produkte. Digitale Möglichkeiten zur Verkehrssteuerung und zum ÖPNV vereinfachen die Fortbewegung in und um Unna. Die Möglichkeiten der Digitalisierung liegen auf dem Tisch. Wir werden sie umsetzen.

Kultur.

Kunst und Kultur sind eine Basis für das friedliche und demokratische Zusammenleben von Menschen. Sie sind Felder, auf denen Vielfalt Anerkennung findet und sich sowohl Einzelne als auch Gruppen kreativ ausdrücken und begegnen können. Darüber hinaus sind Kunst und Kultur ein harter Wirtschaftsfaktor und Arbeitsplatz für viele Menschen sowie die wirtschaftliche Basis für z.B. Ton- und Technikbetriebe, Taxis und ÖPNV, Gastronomie und Einzelhandel sowie Reinigungskräfte.

Immer noch viel zu oft werden Kunst und Kultur als Sahnehäubchen verstanden, das die Torte verfeinert. Für uns sind Kunst und Kultur aber die Torte selbst. Deshalb arbeiten wir für eine lebendige kommunale Kulturszene, die gut ausgestattet ist, sowie für eine kulturelle Infrastruktur, die dem Ruf Unnas als „Kulturstadt“ gerecht wird.

Konkret gehen wir folgende Initiativen an:

  • Umsetzung des Kulturentwicklungsplans
    Der Kulturentwicklungsplan wurde mit zahlreichen engagierten BürgerInnen erarbeitet, nun soll er auch mit Nachdruck umgesetzt werden. Hier kann der Kulturentwicklungsplan eingesehen werden.
  • Stärkung des Kreativquartiers Lindenviertel
    Der Ankerpunkt Lindenbrauerei ist ein zentraler Kulturort in Unna, der gestärkt und gezielt weiter entwickelt werden muss. Mit seinen Anliegern theaternarrenschiff, Zentrum für Information und Bildung (zib) , Zentrum für Internationale Lichtkunst und dem Kulturzentrum im Herzen der Stadt bietet der Ankerpunkt ein echtes Kraftpaket für die Weiterentwicklung als Dritten Ort.
    Im zib bieten vor allem die Synergien zwischen VHS, Stadtarchiv, Bibliothek, Selbstlernzentrum, MedienKunstraum, Zentrum für Internationale Lichtkunst und Café ein großes Potential dafür. Das überregional bedeutsame Zentrum für Internationale Lichtkunst benötigt eine Finanzierungs- und Trägerstruktur, die der Bedeutung des Hauses gerecht wird und die internationale Kunstszene in den Mittelpunkt stellt. In Unna fehlt eine kommunalen Galerie für Unnas bildende Künstler*innen- hier ist der perfekte Platz dafür. Das Kreativquartier Lindenviertel wollen wir zu einem kulturtouristischen Ankerpunkt ausbauen.
  • Jugendkultur ausbauen
    Junge Menschen brauchen kreative Räume, in denen sie sich frei bewegen und entfalten können.
  • Kultur in Corona
    Eine in Zeiten knapper Finanzen häufig auftretende Kürzung der finanziellen Mittel für Kultur lehnen wir ab, denn Kunst und Kultur sind keine verzichtbare freiwillige Leistung sondern systemrelevant!
  • Entwicklung der Kultur in den Stadtteilen sowie an Dritten Orten
    Das Kulturgeschehen spielt sich oft citynah in der Innenstadt ab. Wir wollen verstärkt Kulturangebote in die Stadtteile bringen und engagierte KulturträgerInnen (Gruppen, Initiativen und Vereine) vor Ort unterstützen.
    Außerdem werden wir verstärkt „Dritte Orte“ entwickeln. Das sind Plätze mit guter Aufenthaltsqualität und ohne Konsumzwang, an denen Kinder, Jugendliche und Erwachsene sich entfalten und Erfahrungen sammeln können. Durch eine entsprechende personelle Ausstattung sowie Vernetzung mit kulturellen Angeboten wollen wir so kulturelle Räume im öffentlichen Raum entwickeln.
  • Aufwertung der Erinnerungskultur im Hellweg-Museum
    Das Hellweg-Museum ist ein zentraler Ort für Unnas Geschichts- und Erinnerungskultur. Es wird jedoch, wie vom Kulturentwicklungsplan bescheinigt, personell und räumlich stiefmütterlich behandelt. Wir wollen das Museum entsprechend stärken sowie digitale Möglichkeiten des kulturellen Erlebens aufbauen.
    Thematisch soll insbesondere auch die Geschichte des Nationalsozialismus in Unna stärker behandelt und gerade mit Bezug auf die neue Rechte aufgearbeitet und dauerhaft dargestellt werden.
  • Stärkung der freien Kulturszene
    Die freie Szene ist eine der tragenden Säulen der Kultur in Unna. Sie bringt immer wieder neue Impulse und frischen Wind in die Kulturlandschaft.
    Der Kulturentwicklungsplan sieht bereits eine Stärkung des Kulturbereichs der Stadtverwaltung vor, mit dem i.W. das Kulturmarketing, Werbung sowie die Vernetzung der KünstlerInnen gestärkt werden soll. Wir möchten darüber hinaus die kulturellen Bildungsangebote weiter entwickeln und das kommunale Gesamtkonzept für kulturelle Bildung  fortschreiben. Die Verwaltung unterstützen wir darin, unbürokratisch und zugewandt die Kulturszene in Unna zu fördern und zu beraten.

Kultur.

Kunst und Kultur sind eine Basis für das friedliche und demokratische Zusammenleben von Menschen. Sie sind Felder, auf denen Vielfalt Anerkennung findet und sich sowohl Einzelne als auch Gruppen kreativ ausdrücken und begegnen können. Darüber hinaus sind Kunst und Kultur ein harter Wirtschaftsfaktor und Arbeitsplatz für viele Menschen sowie die wirtschaftliche Basis für z.B. Ton- und Technikbetriebe, Taxis und ÖPNV, Gastronomie und Einzelhandel sowie Reinigungskräfte.

Immer noch viel zu oft werden Kunst und Kultur als Sahnehäubchen verstanden, das die Torte verfeinert. Für uns sind Kunst und Kultur aber die Torte selbst. Deshalb arbeiten wir für eine lebendige kommunale Kulturszene, die gut ausgestattet ist, sowie für eine kulturelle Infrastruktur, die dem Ruf Unnas als „Kulturstadt“ gerecht wird.

Konkret gehen wir folgende Initiativen an:

  • Umsetzung des Kulturentwicklungsplans
    Der Kulturentwicklungsplan wurde mit zahlreichen engagierten BürgerInnen erarbeitet, nun soll er auch mit Nachdruck umgesetzt werden. Hier kann der Kulturentwicklungsplan eingesehen werden.
  • Stärkung des Kreativquartiers Lindenviertel
    Der Ankerpunkt Lindenbrauerei ist ein zentraler Kulturort in Unna, der gestärkt und gezielt weiter entwickelt werden muss. Mit seinen Anliegern theaternarrenschiff, Zentrum für Information und Bildung (zib) , Zentrum für Internationale Lichtkunst und dem Kulturzentrum im Herzen der Stadt bietet der Ankerpunkt ein echtes Kraftpaket für die Weiterentwicklung als Dritten Ort.
    Im zib bieten vor allem die Synergien zwischen VHS, Stadtarchiv, Bibliothek, Selbstlernzentrum, MedienKunstraum, Zentrum für Internationale Lichtkunst und Café ein großes Potential dafür. Das überregional bedeutsame Zentrum für Internationale Lichtkunst benötigt eine Finanzierungs- und Trägerstruktur, die der Bedeutung des Hauses gerecht wird und die internationale Kunstszene in den Mittelpunkt stellt. In Unna fehlt eine kommunalen Galerie für Unnas bildende Künstler*innen- hier ist der perfekte Platz dafür. Das Kreativquartier Lindenviertel wollen wir zu einem kulturtouristischen Ankerpunkt ausbauen.
  • Jugendkultur ausbauen
    Junge Menschen brauchen kreative Räume, in denen sie sich frei bewegen und entfalten können.
  • Kultur in Corona
    Eine in Zeiten knapper Finanzen häufig auftretende Kürzung der finanziellen Mittel für Kultur lehnen wir ab, denn Kunst und Kultur sind keine verzichtbare freiwillige Leistung sondern systemrelevant!
  • Entwicklung der Kultur in den Stadtteilen sowie an Dritten Orten
    Das Kulturgeschehen spielt sich oft citynah in der Innenstadt ab. Wir wollen verstärkt Kulturangebote in die Stadtteile bringen und engagierte KulturträgerInnen (Gruppen, Initiativen und Vereine) vor Ort unterstützen.
    Außerdem werden wir verstärkt „Dritte Orte“ entwickeln. Das sind Plätze mit guter Aufenthaltsqualität und ohne Konsumzwang, an denen Kinder, Jugendliche und Erwachsene sich entfalten und Erfahrungen sammeln können. Durch eine entsprechende personelle Ausstattung sowie Vernetzung mit kulturellen Angeboten wollen wir so kulturelle Räume im öffentlichen Raum entwickeln.
  • Aufwertung der Erinnerungskultur im Hellweg-Museum
    Das Hellweg-Museum ist ein zentraler Ort für Unnas Geschichts- und Erinnerungskultur. Es wird jedoch, wie vom Kulturentwicklungsplan bescheinigt, personell und räumlich stiefmütterlich behandelt. Wir wollen das Museum entsprechend stärken sowie digitale Möglichkeiten des kulturellen Erlebens aufbauen.
    Thematisch soll insbesondere auch die Geschichte des Nationalsozialismus in Unna stärker behandelt und gerade mit Bezug auf die neue Rechte aufgearbeitet und dauerhaft dargestellt werden.
  • Stärkung der freien Kulturszene
    Die freie Szene ist eine der tragenden Säulen der Kultur in Unna. Sie bringt immer wieder neue Impulse und frischen Wind in die Kulturlandschaft.
    Der Kulturentwicklungsplan sieht bereits eine Stärkung des Kulturbereichs der Stadtverwaltung vor, mit dem i.W. das Kulturmarketing, Werbung sowie die Vernetzung der KünstlerInnen gestärkt werden soll. Wir möchten darüber hinaus die kulturellen Bildungsangebote weiter entwickeln und das kommunale Gesamtkonzept für kulturelle Bildung fortschreiben. Die Verwaltung unterstützen wir darin, unbürokratisch und zugewandt die Kulturszene in Unna zu fördern und zu beraten.