An seinem 112. Geburtstag, dem 1. Oktober 2026, ehrt die Stadt Unna ihren tragischen Helden Ernst Gräwe. Er wurde am 10. April 1945 im niederländischen Deventer von seinem vorgesetzen Offizier erschossen, weil er sich weigerte fünf niederländische Widerstandskämpfer zu erschießen. Seine Geschichte wurde spät entdeckt. Zufällig entdeckte sein Stiefenkel Jens Junkersdorf das Grab des Königsborners. Dr. Frank Ahland, Unnas rühriger Stadtarchivar und sein Mitarbeiter Jérémis Gaudais, arbeiteten das Leben und Sterben von Ernst Gräwe auf. Eine kleine spannende Broschüre ist im Stadtarchiv erhältlich. Jetzt wird eine Tafel an der Friedrichsbornschule zur öffentlichen Erinnerung enthüllt. Hier ging der junge Ernst zur Schule. In Tagen wo die AfD in Unnas Stadtrat Dr. Ahland angreift, weil er Geschichte von allen Seiten beleuchtet, ist das ein wichtiges Ereignis.
Die Gedenkveranstaltung zur Veröffentlichung der Broschüre war auch schon beeindruckend, speziell die Rede des W.v.Siemens-Gesamtschulschülersprechers Jonas Jokiel ist Auftrag aus der Geschichte zu lernen!



