GRÜNE UNNA

ÖPNV-Abbau in Unna? Nicht mit uns!

Der neue Nahverkehrsplan bringt erhebliche Nachteile für Unna mit sich – von gestrichenen Buslinien bis zur schlechten Anbindung im ländlichen Raum. Wir Grüne fordern eine detaillierte Analyse der Auswirkungen und konkrete Maßnahmen zur Kompensation! Ronja Kossack, stellv. Ausschussvorsitzende im Ausschuss für Stadtentwicklung und Mobilität, betont: „Eine zukunftsfähige Mobilität braucht mehr als nur schöne Worte – sie braucht ein starkes ÖPNV-Angebot. Der neue Nahverkehrsplan gefährdet genau das!“

Mit einem Ratsantrag fordert die Grüne Fraktion nun, sich mit den Nachteilen aus den Beschlüssen auf Kreisebene zu befassen:

  1. Die Verwaltung soll beauftragt werden, eine detaillierte Auflistung der konkreten Nachteile vorzulegen, die durch den neu aufgelegten Nahverkehrsplan des Kreises Unna für das Stadtgebiet der Kreisstadt Unna entstehen.
  2. Die Verwaltung soll beauftragt werden, Vorschläge zu machen, welche Maßnahmen ergriffen werden können, um die erfassten Nachteile zu kompensieren.

 

Im Zuge der Verabschiedung des Nahverkehrskonzepts im Kreis Unna ergeben sich für die Stadt Unna erhebliche Nachteile, insbesondere durch den Wegfall der Buslinie C45 nach Hemmerde sowie die unzureichende Abdeckung des ländlichen Raums mit öffentlichem Nahverkehr.

Der Masterplan Mobilität der Stadt Unna betont die zentrale Bedeutung einer flächendeckenden und gut ausgebauten öffentlichen Verkehrsanbindung für die nachhaltige Mobilität unserer Bürgerinnen und Bürger. Der beschlossene Abbau des Angebots steht dieser Zielsetzung diametral entgegen und gefährdet die Anbindung vieler Menschen an den öffentlichen Nahverkehr.

Es sei darauf hingewiesen, dass eine gründliche Analyse der finanziellen Auswirkungen und Alternativen unbedingt notwendig ist. Besonders auffällig ist, dass Ratsmitglieder nun erst die Fahrgastzahlen anfordern, obwohl ihre eigene Fraktion im Kreistag mit teilweise den gleichen Personen gegen die Weiterführung gestimmt hat, ohne vorher die Zahlen zu kennen.

Mit der Abstimmung auf Kreisebene wurde deutlich, dass die Neuauflage des Nahverkehrsplan nicht für eine Verbesserung des ÖPNV-Angebots genutzt wurde. Vielmehr muss sich die Kreisstadt Unna nun damit beschäftigen, wie die daraus entstandenen Nachteile für das eigene Stadtgebiet kompensiert werden können. Wir fordern die Verwaltung daher auf, zeitnah eine Vorlage mit den geforderten Informationen zu erstellen und dem Rat zur Beratung vorzulegen.

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